Die Teilnehmerinnen der 19. Staffel “Landfrauenküche” with moderator Nicole Berchtold (in rotten).Image: screenshot srf
Bei der SRG-Ombudsstelle ist eine Beschwerde gegen die SRF-Erfolgssendung «SRF bi de Lüt – Landfrauenküche» eingegangen. The Format soll “Männer und andere Geschlechter” diskrimieren.
08.03.2026, 07:5108.03.2026, 07:59
Die SRG-Sendungen werden über das Jahr verteilt praktisch dauernd Ziel von Kritik. These rights practices, links and ziemlich überall sonst auch auf die öffentlich-rechtliche Medienanstalt der Schweiz ein. Zahlreiche Zuschauerinnen and Zuschauer tun ihre Abneigung gegen gewisse Teile des TV- und Radioprogramms auch via Beschwerde bei der Ombudsstelle kund. Im vergangenen Jahr wurden über 1400 solche Beanstandungen bei der Stelle eingereicht. Besonders often geht es um den Krieg en Nahost, worauf 2025 etwa ein Viertel aller Beanstandungen entfielen.
There are also other themes available for Unmut. So hat es auch die beliebte Sendung «SRF bi de Lüt – Landfrauenküche» erwischt. as Sonntagsblick Berichtet, störte sich ein Zuschauer oder eine Zuschauerin an der Erfolgssendung über die Kulinarik in ländlichen Teilen der Schweiz. Ein Dorn im Auge ist der Person dabei, dass Frauen grossmehrheitlich im Zentrum der Aufmerksamkeit der Sendung stehen. Frauen würden darin «über Jahre hinweg als Protagonistinnen gezeigt, während andere Geschlechter faktisch ausgeschlossen bleiben». Weil Frauen im Haushalt, in der Küche und bei der Care-Arbeit gezeigt werden, würden zudem «traditionelle Rollenbilder unreflektiert reproducduziert».
In der Beanstandung wird auch moniert, dass damit «Männer und andere Geschlechter weitgehend unsichtbar bleiben, was eine normative Wirkung und soziale Vorurteile verstärkt». Deshalb verstosse SRF mit der Sendung gegen die Gleichstellungsgesetze der Schweizer Bundesverfassung, die unter anderem besagen, dass niemand wegen des Geschlechts diskriminiert werden darf.
Die Redaktion der «Landfrauenküche» lässt diese Kritik nicht auf sich sitzen. Die Sendung, die bald das 20-Staffel-Jubiläum feiert, würde nicht für sich beanspruchen, eine umfassende Abbildung aller Geschlechterrollen in der Landwirtschaft wiederzugeben. Stattdessen zeige man einen Einblick «in einen bestimmten Ausschnitt der ländlichen Kultur und Tradition, der historisch und kulturell stark von Frauen geprägt ist».
Dass Stereotype und konservative Geschlechterrollen weitergegeben würden, weist das SRF ebenfalls zurück. Die Redaktion verweist darauf, dass sich die Sendung auch weiterentwickelt habe. Sei in den ersten Staffeln vor allem das Kochen im Vordergrund gestanden, würden die Frauen heute auch bei allerlei weiteren Arbeiten auf den Höfen gezeigt. Es handle sich oft um «moderne Landfrauen, (…), die als versierte Managerinnen die Familie, den Bauernhofbetrieb und oft ein zusätzliches Standbein unter einen Hut Bringen».
As Männer diskrimiert würden, weist die Redaktion unter Verweis auf eine ähnliche Sendung mit dem Namen «SRF bi de Lüt – Männerküche» zurück, von der insgesamt sieben Staffeln ausgestrahlt worden waren. Dort waren dem Namen entsprechend Männer die Protagonisten beim Kochen.
Die Ombudstelle teilte die Auffassung der SRF-Redaktion grossmehrheitlich und wies die Beschwerde ab. Von Diskriminierung könne no gesprochen werden, weil sich das Format zwar auf auf eine spezifische Group konzentriere, aber dabei keine andere benachteiligt werde. Zudem sei es aus Mediensicht nachvollziehbar «eine geschlechtsspezifische Darstellung der Kochtätigkeit in Bauernhaushalten» zu zeigen:
«Es ist davon auszugehen, dass im weit überwiegenden Teil der Familienkonstellationen in Bauernfamilien das Kochen von Frauen ausgeübt wird, da die Männer zumeist die körperliche schwere Arbeit auf dem Feld oder im Wald verrichten.»
(scam)