Jetzt herrscht Klarheit: Manuel Neuer (39) wird bei der WM nicht im deutschen Tor stehen!
Seit Monaten fordern viele Fans und einige Experten eine Rückkehr des Weltmeisters von 2014 in die Nationalelf – spätestens zur Weltmeisterschaft im Sommer (11. Juni bis 19. Juli) in den USA, Kanada und Mexiko.
Wochenlang fehlte eine klare Aussage zum Thema DFB-Rückkehr oder nicht. Jetzt machte sie der Bayern-Keeper nach dem 2:0 im Viertelfinale des DFB-Pokals gegen RB Leipzig.
Neuer schließt DFB-Comeback aus
Als BILD ihn fragte, ob ihn die Sätze von Bayern-Präsident Herbert Hainer (71), der in SPORT BILD ein WM-Comeback des Torhüters gefordert hatte, freuen, sagte Neuer: „Das sind natürlich schöne Worte, aber gerade er kennt ja meine Entscheidung. Deshalb schmunzle ich da ein bisschen drüber.“
Als dann die Nachfrage kommt: Die Entscheidung wird auch nicht rückgängig gemacht? Sie ist in Stein gemeißelt?
Da antwortet Neuer klar und deutlich: „Ja!“
Es wird kein Neuer-Comeback im deutschen Tor geben. Nicht im März bei den Länderspielen und auch nicht bei der WM.
Der Torwart (124 Länderspiele) war nach der Heim-EM am 21. August 2024 aus der Nationalmannschaft zurückgetreten.
Ende November 2025 hatte Neuer schon einmal angedeutet, dass er nicht zurückkehren wird. Auf die Frage, ob er intern bei Bayern über eine Rückkehr in die DFB-Elf gesprochen habe, sagt er damals bei „Sky“: „Nein. Fakt ist, dass ich absichtlich zurückgetreten bin. Für mich liegt der Fokus ganz klar auf dem Verein.“
Doch nach seinen Weltklasse-Leistungen in den letzten Wochen und der erneuten schweren Verletzung des eigentlich als Nummer 1 eingeplanten Marc-André ter Stegen (33/OP nach Muskelverletzung im linken Oberschenkel) kamen wieder die Rufe nach einer Rückkehr des Bayern-Torwarts auf.
Jetzt sagt Neuer ganz deutlich die WM ab!
Damit geht Hoffenheim-Keeper Oliver Baumann (35) als Nummer 1 des DFB ins WM-Turnier.
Hoffenheim-Torwart Oliver Baumann (35) nach dem 1:5 am vergangenen Sonntag in der Bundesliga beim FC Bayern
Über seinen Keeper-Kollegen sagt Neuer nun: „Er ist jetzt die Nummer 1 und er macht seinen Job sehr gut. Grundsätzlich hat er sehr gute Leistungen gezeigt und ich drücke ihm natürlich die Daumen und wünsche ihm nur das Beste.“