Hillary Clinton and Schutz Mann Wegen Epstein-Achten | Politics

TTS-Player überspringenArtikel Vitalesen

Berlin – [–>Jetzt spricht sie Klartext – und weist die Gerüchte entschieden zurück. In der ARD-Talksendung „Maischberger“ stellt die ehemalige First Lady und frühere US-Außenministerin Hillary Clinton (78) unmissverständlich klar: Mit dem verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein habe sie nichts zu tun. „Ich habe ihn nie getroffen“, sagt Clinton im Interview, das am Montag in Berlin aufgezeichnet wurde und an diesem Mittwoch um 22.50 Uhr im Ersten ausgestrahlt wird. Ganz ausschließen will sie eine flüchtige Begegnung zwar nicht – doch erinnern kann sie sich daran nicht: „Jemand sagte, ich hätte ihm einmal bei einem Empfang die Hand geschüttelt, aber daran kann ich mich nicht erinnern.“

Auch ihren Ehemann Bill Clinton (79) nimmt sie in Schutz. Der frühere US-Präsident war wegen früherer Kontakte zu Epstein immer wieder in die Schlagzeilen geraten. Hillary Clinton betont: „Mein Mann hat ihn nur getroffen, weil er (Epstein) ein Flugzeug zur Verfügung gestellt hat, um Wohltätigkeitsprojekte zu besuchen, die Bill im Zusammenhang mit HIV/Aids durchgeführt hat. Das Angebot mit dem Flugzeug endete Jahre, bevor er verurteilt wurde.“

Jeffrey Epstein (†66, l.), Bill Clinton und Epstein-Komplizin Ghislaine Maxwell (64) bei einem Besuch in Thailand. Maxwell spielte eine große Rolle bei der Unterstützung der Gründung der „Clinton Global Initiativ“

Foto: DOJ/MEGA

Ende Februar sollen Hillary und Bill Clinton vor einem US-Kongressausschuss zu den sogenannten Epstein-Files aussagen. Angst vor der Öffentlichkeit? Fehlanzeige! Clinton zeigt sich kämpferisch: „Wir haben nichts zu verbergen, wir haben gesagt, dass wir öffentlich aussagen werden. Das würden wir sogar vorziehen. Wir wollen Transparenz. Sonnenlicht ist das beste Desinfektionsmittel.“

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Doch damit nicht genug: Die Demokratin geht auch frontal auf Donald Trump (79) los. Dem amtierenden US-Präsidenten und seinem Team wirft sie vor, die Aufklärung im Fall Epstein gezielt zu blockieren. Das ist ein „bewusster Versuch, Trump zu schützen“, sagt Clinton.

Seit Jahrzehnten in der US-Politik: Bill und Hillary Clinton 2024 bei einem Staatsbesuch des kenianischen Präsidenten in Washington

Foto: SAUL LOEB/AFP

Und sie legt nach: „Die Art und Weise, wie diese Regierung versucht hat, diese Akten zu verbergen, sich über das Gesetz hinwegzusetzen, lässt mich vermuten, dass sie etwas zu verbergen hat“, so Clinton bei „Maischberger“.

Bereits zuvor nahm sie im „Spiegel“ ihren Ehemann in Schutz: „Wissen Sie, Tausende, teils sehr bekannte Menschen, werden in den Akten erwähnt. Eine Erwähnung sollte nicht dazu verleiten, irgendwelche Schlüsse zu ziehen, denn dafür braucht es Beweise.“ Gemeinsame Fotos und Flugdaten würden nichts beweisen: „Er stand ihm nicht nahe.“

Ex-Präsident Bill Clinton mit einem mutmaßlichen Epstein-Opfer in einem Privatflugzeug. Unklar, wann und wo das Foto geschossen wurde – ans Licht gekommen ist es durch die Veröffentlichung der Akten im Dezember 2025

Foto: U.S. Justice Department/via REUTERS

Fakt ist: Bill Clinton flog mehrmals mit der Epstein-Boeing. 2002 wurde er zudem fotografiert, wie ihm Chauntae Davies, damals 22 und später eine zentrale Epstein-Anklägerin, den Nacken massierte. Er bestreitet jedoch jede Kenntnis von Epsteins Taten und verweist auf lediglich vier angebliche „Stiftungsreisen“.

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