Aktuelle News zum Krieg Iran im Ticker: Neue Angriffe auf den Iran. Zwei israelische Soldaten im Libanon getötet. Militär droht Chameneis Nachfolger.
Das Wichtigste in
diesem News-Ticker
- Angriffe auf den Iran“,”position”:”1″,”storyElementPosition”:”8″,”storyElementCount”:”59″}}”>Angriffe auf den Iran – Netanjahu kündigt Angriffe „ohne Gnade“ auf Irans Führung an.
- Öllager in Teheran“,”position”:”2″,”storyElementPosition”:”8″,”storyElementCount”:”59″}}”>Israel bombardiert Öllager in Teheran – „Schwarzer Regen“ über der Hauptstadt
Update, 21:05 Uhr: Die Zahl der im Iran-Krieg getöteter US-Soldaten ist erneut gestiegen. Wie das US-Zentralkommando bekanntgab, ist ein weiterer Soldat seinen Verletzungen erlegen, die er zu Beginn des Iran-Kriegs erlitten hatte. Er sei „am 1. März bei einem Angriff auf US-Truppen im Königreich Saudi-Arabien verletzt“, so die US-Militärführung in den Sozialen Medien.
Update, 20:00 Uhr: Laut Angaben aus dem Iran sind seit Beginn des US-israelischen Angriffs 65 Schulen und 32 medizinische Einrichtungen attackiert worden. Diese Zahlen stammen von der iranischen Roten Halbmond-Gesellschaft. Unabhängig prüfen lassen sich diese Angaben nicht. Das israelische Militär hat nach eigenen Angaben mehr als 3.400 Ziele im Iran angegriffen. Die US-Militärführung wies jegliche Behauptungen von Angriffen auf Zivilisten zurück. US-Navy-Kapitän Tim Hawkins warf gegenüber der Nachrichtenagentur AP dagegen dem Mullah-Regime vor, zivile Ziele zu beschießen. Ähnliches sagte auch US-Präsident Donald Trump an Bord der Air Force One.
Update, 19:00 Uhr: Das nächste geistliche Oberhaupt im Iran wird sich ohne US-Zustimmung zu der Personalie nach den Worten von US-Präsident Donald Trump „nicht lange halten“. „Er wird unsere Zustimmung einholen müssen“, sagte Trump am Sonntag dem Sender ABC News. „Wenn er von uns keine Zustimmung erhält, wird er sich nicht lange halten.“ Trump äußerte sich nach Äußerungen von Mitgliedern des iranischen Expertenrats, der den nächsten obersten Führer wählt. Ein Expertenratsmitglied hatte angedeutet, dass der Chamenei-Sohn Modschtaba das Amt übernehmen werde.
Iran-News: Israel beginnt neue Angriffe auf Infrastruktur
Update, 17:30 Uhr: Die israelischen Streitkräfte haben mitgeteilt, dass sie „umfangreiche Angriffe“ gegen die „Infrastruktur“ des iranischen Regimes in Teheran und in anderen Gebieten Irans begonnen haben. Zugleich haben iranische Staatsmedien von Explosionen in der Stadt Ghom berichtet. Laut der halbstaatlichen Nachrichtenagentur Tasnim zielten die US-israelischen Angriffe auf zwei Gebiete in dem wichtigen Zentrum religiöser Gelehrsamkeit.
Iran-News: Israel meldet Angriff auf Irans Leitzentrale für Satelliten
Update, 16:45 Uhr: Die israelische Armee hat nach eigenen Angaben bei einer neuen Angriffswelle im Iran auch das Hauptquartier der Revolutionsgarden in Teheran getroffen. Dort habe sich eine Leitzentrale der Raumfahrtbehörde für die Steuerung des militärischen Überwachungssatelliten „Chayyam“ befunden. Dieser Satellit sei von den Revolutionsgarden für „terroristische Aktivitäten und zur Überwachung des Staates Israel und seiner Bevölkerung“ eingesetzt worden, schrieb die Armee. Ob die Verbindung zum Satelliten unterbrochen wurde, war zunächst unklar. Die Angaben ließen sich nicht unabhängig überprüfen.
Iran-News: Emirate dementieren Bericht zu Angriff auf Iran
Update, 15:40 Uhr: Die Vereinigten Arabischen Emirate haben Medienberichte über einen angeblichen Angriff ihres Landes gegen den Iran zurückgewiesen. Man befinde sich in einem „Zustand der Selbstverteidigung“ gegen Irans Angriffe, teilte das emiratische Außenministerium lediglich mit, offenbar in Verweis auf die eigene Flugabwehr. Diese habe auf Beschuss mit mehr als 1400 Raketen und Drohnen reagiert. Israelische Medien hatten zuvor unter Berufung auf hochrangige israelische Regierungsvertreter berichtet, die Emirate seien heute an einem Angriff auf eine Entsalzungsanlage im Iran beteiligt gewesen.
Iran-News: Zwei israelische Soldaten bei Hisbollah-Angriff getötet
Update, 14:55 Uhr: Das israelische Militär hat den Tod zweier seiner Soldaten im Südlibanon vermeldet – die ersten Todesopfer unter seinen Truppen seit der Wiederaufnahme der Kämpfe zwischen Israel und der Hisbollah in der vergangenen Woche, als Israel die Luftangriffe verstärkte. Die Armee gab zunächst keine weiteren Einzelheiten zu den Umständen des Vorfalls bekannt.
Iran-News: Teheran gibt Opferzahlen bekannt
Update, 14:25 Uhr: Bei den Luftangriffen auf den Iran sind nach iranischen Angaben seit Kriegsbeginn 200 Kinder (unter 12 Jahren) und etwa 200 Frauen getötet worden. Das gab Hossein Kermanpour, der Sprecher des iranischen Gesundheitsministeriums, in einem Beitrag auf X bekannt. Insgesamt sollen demnach bisher etwa 1200 Menschen getötet worden sein. Mehr als 10.000 Zivilpersonen seien verletzt worden, darunter 1400 Frauen. Kermanpour erklärte, die US-israelischen Angriffe hätten die Gesundheitsinfrastruktur ins Visier genommen; neun Krankenhäuser seien außer Betrieb und 14 Krankenwagen zerstört worden. Die Angaben konnten unabhängig nicht überprüft werden.
Iran-News: Schäden bei Explosion an US-Botschaft in Oslo – Polizei prüft terroristisches Motiv
Update, 13:40 Uhr: Nach einer Explosion an der US-Botschaft in Oslo schließt die norwegische Polizei einen gezielten Anschlag angesichts der aktuellen Sicherheitslage nicht aus. Die Behörden fahnden nach einem oder mehreren Tätern, haben aber noch keine Verdächtigen. Die Sicherheitsvorkehrungen für die US-Botschaft sowie für Einrichtungen der jüdischen Gemeinde und der iranischen Diaspora werden verstärkt.
Angriffe auf den Iran
Update, 13:05 Uhr: Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat eine systematische Fortsetzung der Angriffe auf den Iran angekündigt. Seine Regierung werde „ohne Gnade“ gegen die iranischen Machthaber vorgehen, sagte Netanjahu in einer Videoansprache kurz nach den jüngsten Luftschlägen auf die Islamische Republik. Es gebe einen organisierten Plan mit vielen Überraschungen, um das Regime zu destabilisieren und einen Wandel zu ermöglichen. „Wir haben noch viele weitere Ziele“, fügte er hinzu.
Iran-News: Neue israelische Drohungen gegen künftigen Chamenei-Nachfolger
Update, 12:20 Uhr: Das israelische Militär hat dem noch unbekannten Nachfolger des getöteten iranischen Staatsführers Ajatollah Ali Chamenei gedroht. „Die Hand des Staates Israel wird weiterhin jeden Nachfolger verfolgen, und jeden, der einen Nachfolger zu ernennen versucht“, erklärte das Militär in einem Post auf X.
Iran-News: Nachfolger Chameneis ernannt – Expertenratsmitglied deutet auf Sohn Modschtaba hin
Update, 11:45 Uhr: Der Name des neuen geistlichen Oberhaupts des Mullah-Regimes in Teheran wurde noch immer nicht offiziell bekannt gegeben. Ein Mitglied des Expertenrats deutete jedoch an, dass die Wahl auf Chameneis Sohn Modschtaba Chamenei gefallen sei. Mohsen Hejdari erklärte nach Angaben der Nachrichtenagentur Isna: „Der ‚Große Satan‘ hat die von den Vertretern getroffene Wahl auch erwähnt.“ Hejdari bezog sich damit auf eine Aussage von Donald Trump, der Modschtaba als Nachfolger ausgeschlossen und für sich eine Mitsprache bei der Entscheidung beansprucht hatte.
Iran-News: Expertenrat verkündet Chamenei-Nachfolger
Update, 11:06 Uhr: Wer wird im Iran der neue religiöse Führer nach der Tötung von Chamenei? Aus Teheran heißt es jetzt, der dafür zuständige Expertenrat habe eine Entscheidung gefällt. Es habe sich „eine eindeutige und überwältigende Meinung herausgebildet“, wird Ayatollah Mohammad Mehdi Mirbagheri in einem Video der iranischen Staatsnachrichtenagentur Fars zitiert. Laut der iranischen Nachrichtenagentur Isna habe „eine Mehrheit“ auf den am „besten geeigneten Kandidaten“ bestimmt. Ein Name wird bisher jedoch nicht genannt.
Zuvor hatte es Spekulationen gegeben, dass Chameneis Sohn Modschtaba Chamenei dessen Nachfolger werden soll. Die Berichte, haben sich bisher nicht bestätigt. Es ist unklar, ob der 56-Jährige überhaupt noch lebt oder ebenfalls bei einem Angriff der USA und Israels getötet wurde.
Iran-News: Ölstopp aus Teheran nach israelischem Angriff auf unterirdisches Öllager
Update, 10:33 Uhr: Nach den von Israel und den USA geflogenen Luftangriffen auf Erdöllager im Iran wird in der Hauptstadt Teheran vorläufig kein Benzin mehr ausgeliefert. „Aufgrund von Schäden am Treibstoffversorgungsnetz wurde die Verteilung vorübergehend unterbrochen“, erklärte Regionalgouverneur Mohammad Sadegh Motamedian nach Angaben der iranischen Nachrichtenagentur Irna. Er fügte hinzu: „Das Problem wird gerade gelöst.“
Israel bombardiert Öllager in Teheran
Update, 10 Uhr: Israel hat in der Nacht im Konflikt mit dem Iran erstmals iranische Öllager getroffen. In Teheran sei die Folge für die fast zehn Millionen Einwohner schwarzer Regen gewesen, der am Morgen vom Himmel fiel, wie die CNN berichtet. „Das ist es, was heute Morgen über der iranischen Hauptstadt fällt: ölhaltiger Regen nach den Angriffen“, heißt es laut den Schilderungen von CNN-Korrespondent Fred Pleitgen. In einem Posting auf X schreibt er zudem: „Es regnet Öl in Teheran“. Die Nachrichtenagentur Reuters veröffentlichte ein Video, das Flammen und Rauch an der Shahran-Ölraffinerie in Teheran zeigt. Israel erklärte, der „bedeutsame Angriff“ habe „die militärische Infrastruktur des iranischen Terrorregimes“ weiter geschwächt.
Update, 9:15 Uhr: Der Iran hat die USA davor gewarnt, dass bei einer Fortsetzung des Kriegs im Iran die weltweite Versorgung mit Öl auf dem Spiel stehe: „Wenn der Krieg so weitergeht, wird es weder einen Weg geben, Öl zu verkaufen, noch die Kapazität, es zu fördern“, schrieb Mohammad-Bagher Ghalibaf, der Sprecher des iranischen Parlaments, auf X. US-Präsident Donald Trump zerstöre mit seinen Angriffen auf den Iran „die Interessen Amerikas“, die globalen Ölvorräte würden irreparabel geschädigt.
Update, 8:35 Uhr: Israel hat rund eine Woche nach Kriegsbeginn erstmals ein Öllager in Teheran bombardiert. In sozialen Medien kursierten Aufnahmen aus der Hauptstadt, die einen massiven Feuerball und aufsteigende, dunkle Rauchschwaden zeigten. Israels Armee erklärte, Irans Streitkräfte nutzten die Tanks für ihre militärische Infrastruktur. Nach Angaben des iranischen Staatssenders IRIB bestätigten die Revolutionsgarden die Bombardierung einer Ölraffinerie im Süden Teherans.
Iran-News: Explosion an US-Botschaft in Oslo
Update, 8:24 Uhr: Die US-Vertretungen in der Nahostregion sind seit dem Iran-Krieg in Alarmbereitschaft– mehrere Botschaften waren bei den iranischen Gegenschlägen angegriffen worden. Jetzt kam es in Oslo in der Nacht auf den heutigen Sonntag (8. März) gegen 1.00 Uhr zu einer Explosion an der US-Botschaft, die laut Polizei „geringe Schäden“ an einem der Eingänge verursachte.
Polizeivertreter Michael Dellemyr erklärte dem Sender TV2, dass die Behörden „keine Angaben zur Art des Schadens, dem Explosionsherd und ähnlichen Details“ machen werden, da „die Ermittlungen noch ganz am Anfang stehen“. Hunde, Drohnen und Hubschrauber sind an der Suche „nach einem oder mehreren potenziellen Tätern“ beteiligt, ein Bombenkommando ist vor Ort. Dellemyr zufolge gibt es bislang „keine Anzeichen“ dafür, dass der Vorfall in der Botschaft in Oslo mit dem Iran-Krieg in Verbindung steht. „Wir bringen ihn nicht mit dem Konflikt in Verbindung. Dafür ist es noch viel zu früh“, sagte der Polizeivertreter TV2.
Iran-News: Trump nimmt Leichen von im Iran-Krieg getöteten US-Soldaten in Empfang
Update, 7:18 Uhr: Der Iran kann nach Angaben der Revolutionsgarden noch mindestens sechs Monate lang einen „intensiven“ Krieg gegen die USA und Israel führen. „Die Streitkräfte der Islamischen Republik Iran sind in der Lage, einen intensiven Krieg mit dem derzeitigen Tempo mindestens sechs Monate lang fortzusetzen“, erklärte Revolutionsgarden-Sprecher Ali Mohammad Naini laut Berichten der Nachrichtenagentur Fars am heutigen Sonntag (8. März).
Die Revolutionsgarden gaben zudem an, bereits „mehr als 200“ Standorte angegriffen zu haben, die im Zusammenhang mit Stützpunkten und Einrichtungen der USA und Israels stehen.
Iran-News: Trump-Regierung plant laut Bericht Beschlagnahmung von iranischem Nuklearmaterial
Erstmeldung: Die USA erwägen laut einem Bericht den Einsatz von Spezialkräften im Iran. Laut dem Portal Axios planen die Vereinigten Staaten möglicherweise, Eliteeinheiten zu entsenden, um iranisches Nuklearmaterial zu beschlagnahmen, wie Reuters berichtet.
Der Bericht wirft neue Fragen zur amerikanischen Strategie im Umgang mit dem iranischen Atomprogramm auf. Details zu Zeitplan oder konkreten Zielen nannte Reuters nicht. (red)