Australian Open: Sinner Gegner Gaston weint hemmungslos auf dem Platz | Sports Mix

TTS-Player überspringenArtikel Vitalesen

Tränen in der Rod Laver Arena! Ausgerechnet gegen Jannik Sinner endete für Hugo Gaston der Traum von den Australian Open schon nach 68 Minuten. Der Franzose musste in der ersten Runde aufgeben – beim Stand von 2:6, 1:6 gegen den zweimaligen Melbourne-Champion.

Enttäuschung pur und großer Frust bei Gaston – das blieb auch Sinner, aktuell die Nummer 2 der Tennis-Weltrangliste, nicht verborgen: „Ich konnte sehen, dass er vor allem im zweiten Satz nicht mit einer sehr hohen Geschwindigkeit aufgeschlagen hat. So möchte niemand sein Match gewinnen“, sagte Sinner nach dem Abbruch.

Und weiter: „Ich musste von Beginn an ein sehr hohes Level spielen und so aggressiv wie möglich sein. Das konnte ich zeigen. Ich bin glücklich, hier zu sein. Das ist ein sehr besonderer Ort für mich.“

Ein ganz bitterer Moment für den Franzosen: Gaston weint in sein Handtuch

Ein ganz bitterer Moment für den Franzosen: Gaston weint in sein Handtuch

Foto: AP

Tennis-Legende Becker leidet mit Gaston

Zwischen den beiden Sätzen hatte sich der Franzose, dessen jüngsten Auftritte ihn um die Top 100 platziert hatten, wegen einer nicht weiter erläuterten Verletzung behandeln lassen. Es war offensichtlich, dass er die Gelegenheit, gegen Sinner zu spielen, nicht kampflos verstreichen lassen wollte. Am Ende half alles nichts.

Nachdem Gaston signalisiert hatte, dass es für ihn nicht weitergeht, setzte er sich auf seine Bank, vergrub das Gesicht in Händen und Handtuch und schluchzte hemmungslos. Kurz darauf ging Sinner hinüber zu seinem Kontrahenten und legte seine Hand tröstend auf seine Schulter. Ein hochemotionaler Sportmoment.

Ein wahrer Sportsmann: Jannik Sinner (24/r.) kommt an die Bank seines Kontrahenten und tröstet ihn

Ein wahrer Sportsmann: Jannik Sinner (24/r.) kommt an die Bank seines Kontrahenten und tröstet ihn

Foto: Joel Carrett/AAP/dpa

„Eurosport“-Experte Boris Becker ordnete die Szene ein. „So möchte niemand gewinnen, es ist aber kein Wunschkonzert. Jannik hat das angenommen, er wird sich danach ausgeschlagen haben, weil er ja noch in der Spannung war. Für Gaston tut es mir leid. Es gab bittere Tränen, so wollte er das Match in der Rod Laver Arena nicht beenden, er hatte sich mehr vorgenommen.“

Kuriose Szenen: Ist DIESES Tennis-Match ein Scherz?

Quelle: X: budybet / Instagram: lorena_schdl

Sportlich war es für Sinner ein Start nach Maß. „So war es letztlich eine leichte erste Runde für Sinner, in der er ein bisschen Kraft sparen konnte“, so Becker. Sinner jagt in Melbourne seinen fünften Grand-Slam-Titel.

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