Wird das Knaller-Duell verschoben? Im Pokal-Viertelfinale treffen die Bayern planmäßig am Mittwoch um 20.45 Uhr auf RB Leipzig. Möglich aber, dass die Partie nicht stattfinden kann. Der Grund dafür ist ein Streik des öffentlichen Nahverkehrs in München.
Nach dem 5:1-Sieg des Rekordmeisters gegen Hoffenheim sprach Bayerns Vorstandsvorsitzender Jan-Christian Dreesen (58) über die komplizierte Lage rund um das Pokal-Spiel. Der Klub-Boss: „Wir werden sehen müssen, wie wir das organisieren. Wir werden morgen wieder miteinander sprechen, morgen im Verlauf des Tages auch dann mitteilen, ob und wie wir in der Lage sind.“
Jan-Christian Dreesen (58) ist seit 2023 Vorstandsvorsitzender bei den Bayern
Und weiter: „Ein ÖPNV-Streik, der dann bedeutet, dass die U-Bahn nicht fährt, da ist sicherlich auch die S-Bahn nur sehr eingeschränkt. Dann haben wir das Thema Stammstrecke in München und den Busverkehr, der eben auch nur sehr, sehr eingeschränkt fahren kann. Das wird zur Folge haben, dass die Anfahrt, aber vor allem auch die Abfahrt vom Stadion, eine Herausforderung wird. Und das ist nicht ersetzbar. Also, das muss man klar so sehen. Wir können das nicht ersetzen, und wir müssen schauen, ob wir gemeinsam, MVG (Münchner Verkehrsgesellschaft, d. Red.) und der FC Bayern, zumindest für die Fans eine Linderung schaffen.“
Absage von Bayerns Pokal-Spiel nicht ausgeschlossen
Auf Nachfrage bestätigte Dreesen, dass eine Absage des Spiels ebenfalls nicht ausgeschlossen ist. So könnte der Pokal-Knaller möglicherweise ins Wasser fallen. Aber: Im pickepackevollen Kalender der Bayern einen Nachholtermin zu finden, dürfte ebenfalls nicht leicht werden. Deshalb hofft der ehemalige Finanzvorstand, dass wie geplant gespielt werden kann.
Dreesen: „Wir haben die Entscheidung noch nicht gefällt. Wir werden das morgen miteinander besprechen, und wenn wir glauben, dass das Spiel durchführbar ist, wovon wir alle ausgehen, dann werden wir es natürlich durchführen, weil die Ersatzmöglichkeiten auch sehr überschaubar sind.“