Köln (Nordrhein-Westfalen) – [–>Bibber-Alarm bei den Löwen! Als ein Gerät zum Eisbaden präsentiert wurde, traute sich Gastlöwin Anne Lemcke (46) mutig ins kalte Wasser. Sie und ihr Ehemann Stefan (48) schrieben mit ihrem Gewürz-Unternehmen Ankerkraut eine „Höhle der Löwen“-Erfolgsstory: Nach ihrem Deal wurde das Paar selbst zu Investoren, ihr eigenes Unternehmen wird auf einen Wert von 150 bis 200 Millionen Euro geschätzt.
Jetzt wagen sie sich als Gastlöwen in die Show – und horchen auf, als Aurel Hampl (26) und Nicolai Trittmann (26) ihr Produkt „pool.down“ präsentieren. Damit soll es möglich sein, Wasser in der Badewanne so abzukühlen, dass man die Vorteile eines Eisbades genießen kann: Stress reduzieren und das Immunsystem stärken. Die Gründer erklären: „Das Wasser aus der Leitung hat 15 Grad. Es müssten aber neun Grad sein.“
Gastlöwen: Die Ankerkraut-Gründer Anne und Stefan Lemcke gaben sich am Montagabend die Ehre
„Höhle der Löwen“-Highlight: Eisbad in voller Montur
Sie zeigen auf ihre eigens aufgebaute, gefüllte Badewanne und grinsen: „Wer von euch ist ein wirklicher Löwe und traut sich da jetzt rein?“ „Höhle der Löwen“-Urgestein Frank Thelen (50) erklärt, er habe keine Badehose. Anne Lemcke ist da viel mutiger.
Sie möchte mitsamt Kleid in die kalte Wanne steigen. Ihr Ehemann ist schockiert: „Anne, ich kriege die Krise. Was machst du denn?“ Die ist ähnlich cool wie das Wasser: „Er will sich nicht in Unterhose zeigen. Deshalb mache ich das jetzt.“ Stefan kontert in Richtung der Gründer: „Könntet ihr das noch ein bisschen runterkühlen?“
Die Gründer Aurel Hampl (l.) und Nicolai Trittmann präsentieren mit pool.down Kältetherapie für zu Hause
Können die Gründer eiskalt einen Deal eintüten?
Dann ist es so weit: In voller Montur legt sich Anne in die eiskalte Wanne und erklärt trocken: „Ganz ehrlich, das ist gar nicht schlimm.“ Carsten Maschmeyer (66) beeindruckt zu Ehemann Stefan: „Du hast eine hammermäßige Frau. Eine ganz mutige, tolle Nummer.“
Nach dem Eisbad geht es zurück zum geschäftlichen Teil: 200.000 Euro möchten die Gründer für 10 Prozent ihrer Firmenanteile. Den „pool.down“ für 1490 Euro finden jedoch alle Löwen zu teuer. Auch die kostenpflichtige Mitgliedschaft für die dazugehörige App überzeugt nicht.
Nach dem Eisbad schlüpfte Gastlöwin Anna in einen Bademantel
Thelen gibt zu bedenken, dass das Gerät im Badezimmer ja dann wieder Wärme erzeugt, Maschmeyer ist ebenfalls raus: „Die Bewertung ist zu hoch. Deshalb lässt mich euer kaltes Wasser kalt.“ Die Lemckes sind zwar begeistert vom Produkt, am Ende investieren aber auch sie nicht, sodass die Gründer ohne Deal nach Hause gehen.