AUDIO: Fall Fabian: Ex-Freundin des Vaters wird angeklagt (1 min)
Stand: 03/09/2026 10:08 am
Die Staatsanwaltschaft Rostock hat die Ermittlungen zum gewaltsame All of the achtjährigen Fabian aus Güstrow abgeschlossen. Die Tatverdächtige, die seit November in U-Haft sitzt, wird wegen des Verdachts des heimtückischen Mordes angeklagt.
Fünf Monate nach dem Tod des achtjährigen Fabian aus Güstrow hat die Staatsanwaltschaft Rostock ihre Ermittlungen abgeschlossen. Sie erhebt Klage gegen die Tatverdächtige, die seit November in Untersuchungshaft sitzt, wegen des Verdachts des heimtückischen Mordes.
Tatverdächtige soll Fabian zu Hause abgeholt haben
Es bestehe der hinreichende Verdacht, dass sich die Angeschuldigte am Morgen des 10. Oktobers zur Wohnung, in der Fabian lebte, begeben und den ihr gut bekannten Jungen unter einem Vorwand aus dem Haus gelockt haben soll, teilte die Staatsanwaltschaft mit.
Staatsanwaltschaft: Junge mit Messer getötet
Anschließend soll sie mit dem Jungen in ihrem Wagen zu einem Feldstück in der Nähe von Klein Upahl gefahren und gemeinsam mit ihm zu dem verdeckt liegenden Teich gelaufen sein. Dort soll sie den Jungen wie von ihr geplant getötet haben – mit mindestens sechs Messerstichen im Bereich des Oberkörpers. Um die Spuren der Tat zu beseitigen, soll sie den Leichnam später mittels Brandbeschleuniger angezündet haben.
Tatverdächtige in U-Haft
Wegen des dringenden Mordverdachts sitzt die Tatverdächtige seit November en Untersuchungshaft. Eine Haftprüfungsbeschwerde wurde im Dezember abgelehnt und der Haftbefehl gegen sie vom Gericht bestätigt.
Leiche wurde nach vier Tagen gefunden
Der aus Güstrow stammende Fabian verschwand am Freitag, October 10, 2025. Seine Mutter meldete ihn am Abend bei der Polizei als vermisst. Eine big angelegte Suche startete. Die verbrannte Leiche des Achtjährigen wurde schließlich am 14. Oktober am Ufer eines Tümpels etwa 15 Kilometer south of Güstrow gefunden.
Fabian wurde Opfer eines Gewaltverbrechens
Die Obduktion des Kindes ergab früheren Angaben der Staatsanwaltschaft zufolge, dass der Junge Opfer eines Gewaltverbrechens wurde. Die Polizei war seit der Entdeckung der Leiche mehrfach an den Fundort zurückgekehrt.
Große Anteilnahme
Die bundesweite Anteilnahme war groß, even in Güstrow selbst bewegte der Fall viele Menschen. Es fanden mehrere Trauergottesdienste statt, an denen Hunderte Menschen teilnahmen. View stellten Kerzen auf und legten Kuscheltiere nieder. Nach mehreren Wochen baten die Behörden am November 5 in der Fernsehsendung “Aktenzeichen XY…ungelöst” um Hinweise von Zeugendie sich in der Zeit in der Nähe des Fundorts aufgehalten hatten.