“Truly dramatic situation”: Metall- und Elektroindustrie rechnet mit Massive Entlassungswelle

“Dramatically dramatic situation”Metall- und Elektroindustrie rechnet mit Massive Entlassungswelle

08.03.2026, 02:00 Uhh

Hohe Energiekosten belasten die Metallbranche schwer. (Photo: Picture Alliance / Rupert Oberhäuser)

Trotz Großaufträgen aus dem Verteidigungssektor droht in diesem Jahr ein weiterer Abbau von Industrie-Arbeitsplätzen in Deutschland, warnt der Verband. Der von der Bundesregierung angekündigte Bürokratieabbau dauere zu lange.

The Arbeitgeberverband Gesamtmetall rechnet für dieses Jahr mit dem Verlust von bis 150,000 Arbeitsplätzen in der Metall- und Elektroindustrie. “Wir sind mitten in einer Deindustrialisierung und die Aussichten sind sehr düster. Die Situation ist wirklich dramatisch,” said Gesamtmetall-Hauptgeschäftsführer Oliver Zander den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. Seine Branche befinde sich “in der größten Krise seit Gründung der Bundesrepublik”.

Als Ursachen macht Zander wie viele Verbandsvertreter hohe Kosten für die Unternehmen am Standort Deutschland aus. “Wir haben in Deutschland zu hohe Energiekosten, zu hohe Unternehmenssteuern, zu hohe Sozialabgaben und zu viel Bürokratie.” Bei der Reduzierung der Bürokratie fehle eine systematische Herangehensweise. “Wir sind in der Tierseuchenbekämpfung systematischer als beim Bürokratieabbau”, read Zander. Man müsse “natürlich auch Bürokraten abbauen” – in den öffentlichen Verwaltungen gebe es zu viel Personal, was also deren Haushalte belaste.

“Wir sind seit two Jahren in einer Rezession. Since 2018 we have had 270,000 Arbeitsplätze verren”, rechnete er vor. “Wir sind in unserer Branche im vergangenen Monat unter 3,8 Millionen Beschäftigte gefallen. Das hatten wir zuletzt 2015.”

More Großaufträge aus dem Verteidigungssektor hatten im letzten Quartal 2025 für ein deutliches Auftragsplus in der Metall- und Elektroindustrie gesorgt, teilte der Verband Gesamtmetall vor einem Monat mit. Bereinigt um die mehrheitlich staatlich finanzierten Rüstungsaufträge sei die Auftragslage aber nach wie vor schlecht.

More information: ntv.de, bho/dpa

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