Aktuelle News zum Ukraine-Krieg im Ticker: Selenskyj spricht von weiteren Friedensverhandlungen. Neuwahlen sind zunächst nicht geplant.
Das Wichtigste in
diesem News-Ticker
- Drohnen-Treffer in Russland”,”position”:”1″,”storyElementPosition”:”8″,”storyElementCount”:”67″}}”>Kiews Generalstab meldet Drohnen-Treffer in Russland – Angriff auf die Ölraffinerie des Konzerns Lukoil in der südrussischen Oblast Wolgograd
- Orbán wirft EU und Ukraine „Kriegserklärung“ gegen Ungarn vor”,”position”:”2″,”storyElementPosition”:”8″,”storyElementCount”:”67″}}”>Orbán wirft EU und Ukraine „Kriegserklärung“ gegen Ungarn vor – Nach Berichten über Brüssels Pläne zu einem EU-Beitritt der Ukraine.
- London will 1000 Soldaten zusätzlich verlegen”,”position”:”3″,”storyElementPosition”:”8″,”storyElementCount”:”67″}}”>London will 1000 Soldaten zusätzlich verlegen – „Russland stellt größte Bedrohung der Arktis dar“
- Russlands Verlusten im Ukraine-Krieg”,”position”:”4″,”storyElementPosition”:”8″,”storyElementCount”:”67″}}”>Aktuelle Zahlen zu Russlands Verlusten im Ukraine-Krieg – Armee von Wladimir Putin verliert 820 Soldaten an einem Tag
Update, 12. Februar, 6:25 Uhr: Kiew ist von einem massiven russischen Raketenangriff getroffen worden. Bürgermeister Vitali Klitschko berichtet von Einschlägen in Wohn- und Geschäftsgebäuden auf beiden Seiten des Flusses Dnipro.
Der Angriff auf die ukrainische Hauptstadt dauere weiter an, teilte Klitschko mit. Reporter der Nachrichtenagentur Reuters hörten Explosionen in der Stadt, wie die Agentur berichtet.
Transparenzhinweis
Die hier verarbeiteten Informationen stammen von Nachrichtenagenturen und internationalen Quellen, aber auch von Kriegsparteien im Ukraine-Krieg. Die Angaben lassen sich nicht unabhängig überprüfen.
Update, 21:31 Uhr: Wolodymyr Selenskyj pocht weiter auf schnelle Verhandlungen für ein Ende des Ukraine-Kriegs. In einer Online-Pressekonferenz betonte der ukrainische Präsident jedoch, dass er dafür nicht nach Moskau reisen werde. „Ich kann nicht zu Gesprächen mit Putin nach Moskau reisen, der Hauptstadt des Landes, das in diesem Krieg der Aggressor ist“, sagte Selenskyj. Er sei aber bereit, sich „auf jedem beliebigen Territorium zu treffen“. Dabei sei egal ob in den USA, in Europa oder auf neutralem Boden. „Alle Staaten außer Russland und Belarus“.
Ukraine-Krieg aktuell: Wagenknecht kritisiert erhöhte Ukraine-Hilfen
Update, 19:22 Uhr: Europas militärische Hilfe für die Ukraine lag 2025 inflationsbereinigt 67 Prozent über dem Schnitt der Jahre 2022 bis 2024. Die finanzielle und humanitäre Unterstützung nahm um 59 Prozent zu. Das geht aus einer Auswertung des Kiel Instituts für Weltwirtschaft hervor. Die frühere BSW-Chefin Sahra Wagenknecht kritisiert die Entwicklung scharf. „Die Bundesregierung macht den deutschen Steuerzahler zum Kriegsfinanzier Nr. 1“, sagte Wagenknecht gegenüber dem Müncher Merkur von IPPEN.MEDIA. Die Gelder würden „keinen Frieden bringen“, sondern den Ukraine-Krieg nur „verlängern“, behauptete Wagenknecht.
Ukraine-Krieg aktuell: Neuwahlen erst, „wenn die Sicherheitslage dies zulässt“
Update, 18:16 Uhr: Die Ukraine macht eine Verbesserung der Sicherheitslage im Land zur Voraussetzung für das Abhalten von Wahlen. „Es sollte so schnell wie möglich Wahlen geben, aber erst, wenn die Sicherheitslage dies zulässt“, sagte ein hochrangiger Regierungsvertreter am Mittwoch der Nachrichtenagentur AFP. „Im Moment geht der russische Terror weiter, und nichts weist darauf hin, dass Russland ein Interesse daran hat, den Krieg zu beenden“, hieß es weiter.
Zuvor hatte die britische Zeitung Financial Times berichtet, dass die Ukraine im Hinblick auf die Friedensgespräche mit den USA und Russland erwäge, im Mai Präsidentschaftswahlen und ein Referendum über ein mögliches Abkommen abzuhalten. Die USA hatten dahingehend zuletzt den Druck auf Kiew erhöht.
Ukraine-Krieg aktuell: Russische Verluste steigen laut NATO-Einschätzung weiter drastisch
Update, 17:10 Uhr: Russlands Verluste im Ukraine-Krieg sind nach NATO-Einschätzung zuletzt weiter erheblich gestiegen. Ein ranghoher Nato-Beamter bezifferte die Zahl der im vergangenen Jahr getöteten oder verletzten russischen Soldaten auf etwa 400.000. Insgesamt summiere sich die Zahl der Verluste damit auf rund 1,3 Millionen. Darunter seien schätzungsweise 350.000 getötete russische Soldaten. „Moskau opfert damit mehr Männer und Frauen als in jedem europäischen Konflikt seit dem Zweiten Weltkrieg“, sagte er.
Die Lage für die ukrainischen Streitkräfte bezeichnet der Nato-Beamte dennoch als „weiter schwierig“. Russische Kräfte machten entlang mehrerer Abschnitte der Front weiterhin schrittweise Geländegewinne, erklärte er. Zu den begrenzten russischen Erfolgen im vergangenen Monat habe neben dem für Russland günstigen Kräfteverhältnis sehr wahrscheinlich auch das schlechte Wetter beigetragen. Dieses habe die Wirksamkeit der ukrainischen Abwehrdrohnen reduziert.
Ukraine-Krieg aktuell: Selenskyj nennt Datum für nächste Friedensverhandlungen
Update, 16:35 Uhr: Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat nach eigenen Angaben ein US-Angebot zu einer weiteren Verhandlungsrunde über ein Ende des Ukraine-Kriegs zugestimmt. Die nächsten Gespräche sollen am Dienstag oder Mittwoch der kommenden Woche stattfinden, sagte Selenskyj gegenüber Bloomberg News. Noch sei unklar, ob Russland den Gesprächen in den USA zustimmt.
Bei einem möglichen Treffen solle ein Vorschlag der USA diskutiert werden, eine Freihandelszone als Puffer in der östlichen Donbass-Region einzurichten. „Keine der beiden Seiten ist von der Idee einer Freihandelszone begeistert – weder die Russen noch wir“, sagte Selenskyj. „Wir haben unterschiedliche Ansichten dazu. Und die Vereinbarungen lauteten wie folgt: Lasst uns mit einer Vorstellung davon, wie das aussehen könnte, zum nächsten Treffen zurückkommen.“
Kiews Generalstab meldet Drohnen-Treffer in Russland
Update, 15:12 Uhr: Das ukrainische Militär meldet einen Angriff auf die Ölraffinerie des Konzerns Lukoil in der südrussischen Oblast Wolgograd. Nach Angaben des ukrainischen Generalstabs habe Kiews Militär die Raffinerie in der Nacht zu Mittwoch mit Drohnen beschossen und getroffen, schreibt die Nachrichtenagentur Reuters.
Aktuelle Lage im Ukraine-Krieg: Vier Menschen bei russischem Angriff in Charkiw getötet
Update, 14:12 Uhr: Durch einen russischen Drohneneinschlag im Ukraine-Krieg sind im ukrainischen Gebiet Charkiw nach Behördenangaben vier Menschen getötet worden. Drei Kleinkinder und ein 34-jähriger Mann seien tot aus den Trümmern eines Hauses geborgen worden, teilte Gebietsgouverneur Oleh Synjehubow auf Telegram mit. Außerdem seien eine schwangere Frau (35) und eine 73-Jährige verletzt worden.
In der Großstadt Saporischschja trafen russische Drohnen nach Angaben der Regionalverwaltung Teile des Stromnetzes. Für 11.000 Haushalte sei der Strom ausgefallen. Die ukrainische Luftwaffe ortete nach eigenen Angaben in der Nacht 120 russische Drohnen, von denen 112 ausgeschaltet worden seien.
Ukraine-Krieg aktuell: Europäisches Parlament stimmt für neues Ukraine-Darlehen
Update, 13:28 Uhr: Das Europäische Parlament hat den Plänen für ein neues Darlehen in Milliardenhöhe an die Ukraine zugestimmt. Es sieht vor, der Ukraine über zwei Jahre bis zu 90 Milliarden Euro zur Verfügung zu stellen. 60 Milliarden davon sind für verteidigungsrelevante Ausgaben vorgesehen. Damit die ersten Gelder ausgezahlt werden können, muss nun nur noch der Rat der Mitgliedstaaten zustimmen. Dies gilt als Formalie, weil sich die Regierungen bereits auf die Konditionen für das Darlehen geeinigt hatten.
Der Beschluss sieht vor, dass die Ukraine mit dem Geld nur dann Rüstungsgüter in Ländern wie den USA kaufen darf, wenn diese auf dem europäischen Binnenmarkt und in der Ukraine entweder gar nicht oder nicht zeitnah verfügbar sind. Für das Nicht-EU-Land Großbritannien ist eine Sonderregelung geplant.
Aktuelle Lage im Ukraine-Krieg: Russland greift laut Kiew erneut Eisenbahninfrastruktur an
Update, 12:37 Uhr: Kiew meldet einen erneuten russischen Angriff auf die ukrainische Eisenbahninfrastruktur im Ukraine-Krieg. „Heute Morgen griff der Feind einen Bahnhof in der Region Dnipropetrowsk an. Lokomotiven, Waggons und die Infrastruktur wurden beschädigt. Ein Feuer brach aus, konnte aber schnell gelöscht werden“, berichtete der stellvertretende Ministerpräsident für den Wiederaufbau der Ukraine, Oleksii Kuleba, auf Telegram. Nach Angaben des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj vor wenigen Tagen greift Russland aktuell fast täglich die ukrainische Eisenbahninfrastruktur an.
Ukraine-Krieg aktuell: Kiew streitet Bericht über Neuwahlen ab
Update, 11:42 Uhr: Aus dem ukrainischen Präsidialamt heißt es, dass Präsident Wolodymyr Selenskyj nicht plant, am 24. Februar einen Plan für Präsidentschaftswahlen und ein Referendum vorzustellen, wie Kyiv Independent berichtet. Zuvor hatte die Financial Times berichtet, dass Kiew Wahlen und ein Referendum für den 15. Mai plane. Diese Pläne sollten laut Bericht am 24. Februar – dem Jahrestag des Beginns des Ukraine-Kriegs – bekanntgegeben werden.
Die Quelle aus dem ukrainischen Präsidialamt widerspricht der Darstellung gegenüber Kyiv Independent: „Wenn es keine Sicherheit gibt, gibt es nichts anderes.“ Weiter heißt es: „Wenn die Russen jeden Tag Menschen töten, wie können wir dann Wahlen in den kommenden Wochen ankündigen oder ernsthaft in Betracht ziehen?“ Niemand sei gegen Wahlen: „Aber es muss Sicherheit herrschen.“
Orbán wirft EU und Ukraine „Kriegserklärung“ gegen Ungarn vor
Update, 10:43 Uhr: Ungarns Ministerpräsident Viktor Orbán wirft der Ukraine und der EU vor, seinem Land den Krieg zu erklären. In einem Post auf der Online-Plattform X bezieht sich Orban auf einen Politico-Bericht, wonach Brüssel an Plänen arbeite, der Ukraine bereits im Jahr 2027 eine EU-Teilmitgliedschaft zu ermöglichen. Auch soll an Möglichkeiten gearbeitet werden, Orbáns Veto zu umgehen. Politico hatte sich auf Angaben von Beamten und Diplomaten berufen.
Orbán bezeichnet den Plan als „neuesten Kriegsplan Brüssels und Kiews“. Weiter schreibt er: „Dieser neue Plan ist eine offene Kriegserklärung an Ungarn.“ Der EU und der Ukraine wirft er vor, die „Entscheidung des ungarischen Volkes zu missachten“ und die ungarische Regierung stürzen zu wollen.
Aktuelle Lage im Ukraine-Krieg: Selenskyj plant laut Bericht Termin für Wahlen und Referendum
Update, 9:43 Uhr: Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj plant, am 24. Februar einen Plan für Präsidentschaftswahlen und ein Referendum vorzustellen. Das berichtet die Financial Times unter Berufung auf ukrainische und europäische Beamte.
Wie die Nachrichtenagentur Reuters zuvor berichtet hatte, würde derzeit ein Rahmenabkommen zwischen Unterhändlern der USA und der Ukraine diskutiert, wonach jedes Friedensabkommen im Ukraine-Krieg einem Referendum der ukrainischen Bevölkerung unterzogen werden soll. In diesem Zuge sollen auch Wahlen stattfinden. Beamte hätten die Möglichkeit diskutiert, die Wahlen und das Referendum im Mai abzuhalten, berichtete die Nachrichtenagentur.
Ukraine-Krieg aktuell: „Größte Bedrohung seit Kaltem Krieg“ – Putin rüstet massiv auf
Erstmeldung: Kiew – Der estnische Auslandsgeheimdienst hat erklärt, Russland habe seine Munitionsproduktion in einem solchen Ausmaß gesteigert, dass eine Vermutung sehr naheliege: Der Kreml bereite sich faktisch auf einen weiteren Krieg außerhalb der Ukraine vor. Das berichtet die Ukrajinska Prawda unter Berufung auf einen aktuellen estnischen Geheimdienstbericht.
Ukraine-Krieg aktuell: Russland hat Munitionsproduktion massiv gesteigert
Nach Schätzungen des estnischen Geheimdienstes haben russische Fabriken im Jahr 2025 mehr als sieben Millionen Granaten, Mörser und Raketen produziert, gegenüber 4,5 Millionen im Jahr 2024. Seit Beginn des Ukraine-Kriegs habe sich die Munitionsproduktion in Russland um das 17-fache erhöht, vor allem aufgrund des Baus neuer Produktionsanlagen.
„Für den Kreml ist die Aufrechterhaltung dieser Vorräte mit ziemlicher Sicherheit ein entscheidender Bestandteil der Planung für potenzielle zukünftige Konflikte“, heißt es in dem Bericht mit Blick auf die Waffenbestände. Russland verfolgt im Ukraine-Krieg „langfristige operative“ Ziele. Die jüngsten Friedensgespräche seien „lediglich eine Taktik, um Zeit zu gewinnen“, zitierte die Pradwa aus dem estnischen Geheimdienstbericht.
London will 1000 Soldaten zusätzlich verlegen
Um besseren Schutz der Arktis und des hohen Nordens will Großbritannien die Zahl seiner in Norwegen stationierten Soldaten innerhalb von drei Jahren von aktuell rund 1.000 auf 2.000 verdoppeln. Das werde Verteidigungsminister John Healey am heutigen Mittwoch (11. Februar) bei einem Besuch eines britischen Stützpunkts in Norwegen nördlich des Polarkreises ankündigen, wie die Regierung in London mitteilte. Großbritannien werde sich auch an der geplanten NATO-Mission „Arctic Sentry“ (deutsch etwa: Wächter der Arktis) beteiligen.
Ukraine-Krieg aktuell: Russland laut London „größte Bedrohung der Arktis“
„Die Anforderung an die Verteidigung steigen und Russland stellt die größte Bedrohung der Arktis und des hohen Nordens dar, die wir seit dem Kalten Krieg gesehen haben“, erklärte Healey. Der russische Präsident Wladimir Putin baue die militärische Präsenz in der Region schnell aus, „inklusive der Wiedereröffnung alter Stützpunkte aus dem Kalten Krieg“.
Aktuelle Zahlen zu Russlands Verlusten im Ukraine-Krieg
Im Ukraine-Krieg steigen derweil Russlands Verluste weiter. Wie der Generalstab der Streitkräfte der Ukraine auf Facebook schreibt, hat Putins Armee im Verlauf des vergangenen Tages 820 Soldaten verloren. Die Kämpfer wurden entweder getötet oder verwundet. Die gesamten Verluste Russlands belaufen sich seit Beginn des Ukraine-Kriegs demnach auf 1.249.380. Zudem hat Putin 11.661 Panzer, 24.020 gepanzerte Kampffahrzeuge sowie 37.148 Artilleriesysteme verloren. (Redaktion mit Nachrichtenagenturen)