Olympia: Alptraum Oos! Katharina Schmidt | Drama Um Farnentlagelinsport

TTS-Player überspringenArtikel Vitalesen

„Ich hoffe auf ein Wunder“, sagte Skispringerin Katharina Schmid (29) am Tag vor ihrem letzten olympischen Wettkampf. Doch der wurde für unsere Fahnenträgerin zum absoluten Albtraum! Ihr Traum von der dritten Medaille bei Olympia – vom Winde verweht!

Auf der Großschanze von Predazzo stürzte Schmid am Sonntagabend förmlich ab, landete bei nur 96,5 Metern und verpasste so als 42. den zweiten Durchgang. Den Olympiasieg holte sich wie von der Normalschanze die Norwegerin Anna Odine Stroem (27). Silber geht an ihre Landsfrau Eirin Maria Kvandal (24), Bronze an Nika Prevc (20/Slowenien).

„Wenn man schon keine Form hat, kommt auch noch dieser hässliche Rückwind dazu. Das tut mir unheimlich leid. 3,5 Meter Rückenwind im Mittelteil, das kannst du vergessen“, sagte Skisprung-Legende Sven Hannawald (51) im ARD-Livestream. Und schob nach: „Was willst du machen? Auf der einen Seite so viele positive Gefühle und Emotionen mit der Auszeichnung als Fahnenträgerin und dann das …“

Was für ein trauriger Abschied! Schmid, die am Saisonende ihre Karriere beendet, versuchte im Schanzenauslauf Fassung zu halten, verbeugte sich zum Abschied vor den Fans. Kurz danach ließ sie ihrer Enttäuschung freien Lauf und fing bitterlich an zu weinen.

Deutschlands Fahnenträgerin erlebte einen enttäuschenden Olympia-Abschied

Foto: Daniel Karmann/dpa

Schmid hinterher mit tränenerstickter Stimme: „Es tut so weh, so wollte ich nicht gehen. Wenigstens einen zweiten Sprung hätte ich gern gezeigt. Man wünschte es sich immer anders. Ob mir allerdings bessere Bedingungen geholfen hätten – ich weiß es nicht. Ich will jetzt nur noch heim und zu meiner Familie. Gott sei Dank sind alle hier.“

Zwar im zweiten Durchgang, aber durch schlechte Windbedingungen beim ersten Sprung ebenfalls weit weg von den Medaillen waren Agnes Reisch (26) und Selina Freitag (24) auf den Plätzen zehn und 17. Bei der olympischen Premiere von der Großschanze stürzte Juliane Seyfarth (35) nach einem guten ersten Sprung (119 Meter) im zweiten Durchgang mit 109 Metern noch auf Platz 23 ab.

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