Aktuelle News zum Krieg Iran im Ticker: Israel hat ein Öllager in Teheran attackiert. Der Iran warnt die USA vor einer globalen Ölkrise.
Das Wichtigste in
diesem News-Ticker
- Öllager in Teheran“,”position”:”1″,”storyElementPosition”:”8″,”storyElementCount”:”56″}}”>Israel bombardiert Öllager in Teheran – „Schwarzer Regen“ über der Hauptstadt
- Israel bombardiert Öllager in Teheran”,”position”:”2″,”storyElementPosition”:”8″,”storyElementCount”:”56″}}”>Israel bombardiert Öllager in Teheran – Aufnahmen zeigen Feuerball und dunkle Rauschschwaden
- Trump droht mit Ausweitung des Iran-Kriegs“,”position”:”3″,”storyElementPosition”:”8″,”storyElementCount”:”56″}}”>Trump droht mit Ausweitung des Iran-Kriegs – Man werde Teheran „in die Hölle prügeln“.
- Iran-Führung nennt Kapitulation „absurd“”,”position”:”4″,”storyElementPosition”:”8″,”storyElementCount”:”56″}}”>Iran-Führung nennt Kapitulation „absurd“ – Man werde Trump nicht nachgeben, so Präsident Peseschkian.
Update, 11:45 Uhr: Der Name des neuen geistlichen Oberhaupts des Mullah-Regimes in Teheran wurde noch immer nicht offiziell bekannt gegeben. Ein Mitglied des Expertenrats deutete jedoch an, dass die Wahl auf Chameneis Sohn Modschtaba Chamenei gefallen sei. Mohsen Hejdari erklärte nach Angaben der Nachrichtenagentur Isna: „Der ‚Große Satan‘ hat die von den Vertretern getroffene Wahl auch erwähnt.“ Hejdari bezog sich damit auf eine Aussage von Donald Trump, der Modschtaba als Nachfolger ausgeschlossen und für sich eine Mitsprache bei der Entscheidung beansprucht hatte.
Iran-News: Expertenrat verkündet Chamenei-Nachfolger
Update, 11:06 Uhr: Wer wird im Iran der neue religiöse Führer nach der Tötung von Chamenei? Aus Teheran heißt es jetzt, der dafür zuständige Expertenrat habe eine Entscheidung gefällt. Es habe sich „eine eindeutige und überwältigende Meinung herausgebildet“, wird Ayatollah Mohammad Mehdi Mirbagheri in einem Video der iranischen Staatsnachrichtenagentur Fars zitiert. Laut der iranischen Nachrichtenagentur Isna habe „eine Mehrheit“ auf den am „besten geeigneten Kandidaten“ bestimmt. Ein Name wird bisher jedoch nicht genannt.
Zuvor hatte es Spekulationen gegeben, dass Chameneis Sohn Modschtaba Chamenei dessen Nachfolger werden soll. Die Berichte, haben sich bisher nicht bestätigt. Es ist unklar, ob der 56-Jährige überhaupt noch lebt oder ebenfalls bei einem Angriff der USA und Israels getötet wurde.
Iran-News: Ölstopp aus Teheran nach israelischem Angriff auf unterirdisches Öllager
Update, 10:33 Uhr: Nach den von Israel und den USA geflogenen Luftangriffen auf Erdöllager im Iran wird in der Hauptstadt Teheran vorläufig kein Benzin mehr ausgeliefert. „Aufgrund von Schäden am Treibstoffversorgungsnetz wurde die Verteilung vorübergehend unterbrochen“, erklärte Regionalgouverneur Mohammad Sadegh Motamedian nach Angaben der iranischen Nachrichtenagentur Irna. Er fügte hinzu: „Das Problem wird gerade gelöst.“
Israel bombardiert Öllager in Teheran
Update, 10 Uhr: Israel hat in der Nacht im Konflikt mit dem Iran erstmals iranische Öllager getroffen. In Teheran sei die Folge für die fast zehn Millionen Einwohner schwarzer Regen gewesen, der am Morgen vom Himmel fiel, wie die CNN berichtet. „Das ist es, was heute Morgen über der iranischen Hauptstadt fällt: ölhaltiger Regen nach den Angriffen“, heißt es laut den Schilderungen von CNN-Korrespondent Fred Pleitgen. In einem Posting auf X schreibt er zudem: „Es regnet Öl in Teheran“. Die Nachrichtenagentur Reuters veröffentlichte ein Video, das Flammen und Rauch an der Shahran-Ölraffinerie in Teheran zeigt. Israel erklärte, der „bedeutsame Angriff“ habe „die militärische Infrastruktur des iranischen Terrorregimes“ weiter geschwächt.
Update, 9:15 Uhr: Der Iran hat die USA davor gewarnt, dass bei einer Fortsetzung des Kriegs im Iran die weltweite Versorgung mit Öl auf dem Spiel stehe: „Wenn der Krieg so weitergeht, wird es weder einen Weg geben, Öl zu verkaufen, noch die Kapazität, es zu fördern“, schrieb Mohammad-Bagher Ghalibaf, der Sprecher des iranischen Parlaments, auf X. US-Präsident Donald Trump zerstöre mit seinen Angriffen auf den Iran „die Interessen Amerikas“, die globalen Ölvorräte würden irreparabel geschädigt.
Israel bombardiert Öllager in Teheran
Update, 8:35 Uhr: Israel hat rund eine Woche nach Kriegsbeginn erstmals ein Öllager in Teheran bombardiert. In sozialen Medien kursierten Aufnahmen aus der Hauptstadt, die einen massiven Feuerball und aufsteigende, dunkle Rauchschwaden zeigten. Israels Armee erklärte, Irans Streitkräfte nutzten die Tanks für ihre militärische Infrastruktur. Nach Angaben des iranischen Staatssenders IRIB bestätigten die Revolutionsgarden die Bombardierung einer Ölraffinerie im Süden Teherans.
Iran-News: Explosion an US-Botschaft in Oslo
Update, 8:24 Uhr: Die US-Vertretungen in der Nahostregion sind seit dem Iran-Krieg in Alarmbereitschaft– mehrere Botschaften waren bei den iranischen Gegenschlägen angegriffen worden. Jetzt kam es in Oslo in der Nacht auf den heutigen Sonntag (8. März) gegen 1.00 Uhr zu einer Explosion an der US-Botschaft, die laut Polizei „geringe Schäden“ an einem der Eingänge verursachte.
Polizeivertreter Michael Dellemyr erklärte dem Sender TV2, dass die Behörden „keine Angaben zur Art des Schadens, dem Explosionsherd und ähnlichen Details“ machen werden, da „die Ermittlungen noch ganz am Anfang stehen“. Hunde, Drohnen und Hubschrauber sind an der Suche „nach einem oder mehreren potenziellen Tätern“ beteiligt, ein Bombenkommando ist vor Ort. Dellemyr zufolge gibt es bislang „keine Anzeichen“ dafür, dass der Vorfall in der Botschaft in Oslo mit dem Iran-Krieg in Verbindung steht. „Wir bringen ihn nicht mit dem Konflikt in Verbindung. Dafür ist es noch viel zu früh“, sagte der Polizeivertreter TV2.
Iran-News: Trump nimmt Leichen von im Iran-Krieg getöteten US-Soldaten in Empfang
Update, 7:18 Uhr: Der Iran kann nach Angaben der Revolutionsgarden noch mindestens sechs Monate lang einen „intensiven“ Krieg gegen die USA und Israel führen. „Die Streitkräfte der Islamischen Republik Iran sind in der Lage, einen intensiven Krieg mit dem derzeitigen Tempo mindestens sechs Monate lang fortzusetzen“, erklärte Revolutionsgarden-Sprecher Ali Mohammad Naini laut Berichten der Nachrichtenagentur Fars am heutigen Sonntag (8. März).
Die Revolutionsgarden gaben zudem an, bereits „mehr als 200“ Standorte angegriffen zu haben, die im Zusammenhang mit Stützpunkten und Einrichtungen der USA und Israels stehen.
Iran-News: Trump-Regierung plant laut Bericht Beschlagnahmung von iranischem Nuklearmaterial
Update, 8. März, 5:19 Uhr: Die USA erwägen laut einem Bericht den Einsatz von Spezialkräften im Iran. Laut dem Portal Axios planen die Vereinigten Staaten möglicherweise, Eliteeinheiten zu entsenden, um iranisches Nuklearmaterial zu beschlagnahmen, wie Reuters berichtet.
Der Bericht wirft neue Fragen zur amerikanischen Strategie im Umgang mit dem iranischen Atomprogramm auf. Details zu Zeitplan oder konkreten Zielen nannte Reuters nicht.
Update, 22:53 Uhr: Der israelische Regierungschef Benjamin Netanjahu hat in einer Videoansprache Entschlossenheit für eine Fortsetzung des Krieges gegen den Iran betont. „Wir werden weiter mit aller Kraft handeln, bis wir alle unsere Ziele erreichen“, sagte er. Israel habe einen gut organisierten Plan „mit vielen Überraschungen“, um die iranische Regierung zu destabilisieren und einen Wandel in dem Land zu ermöglichen. „Wir verändern das Antlitz des Nahen Ostens“, sagte Netanjahu.
Wie bereits in einer ähnlichen Videobotschaft vor einer Woche wandte sich Netanjahu auch an die Iraner und sagte, der Augenblick der Wahrheit rücke näher. Der Krieg solle dem iranischen Volk die Möglichkeit geben, sein Schicksal selbst in die Hand zu nehmen.
Update, 21:37 Uhr: Die USA und Israel haben am Samstag nach iranischen Angaben ein Öllager in Teheran bombardiert. Der Angriff habe sich im Süden der iranischen Hauptstadt ereignet, meldete die staatliche Nachrichtenagentur Irna. Es handelt sich offenbar um den ersten Angriff auf die Ölinfrastruktur im Iran seit Beginn des Kriegs vor einer Woche.
Nach Angaben der iranischen Nachrichtenagentur Ilna befindet sich das Lager in der Nähe einer wichtigen Ölraffinerie. Diese sei bei dem Angriff nicht beschädigt worden. Ein weiterer Angriff traf ein Treibstofflager im Nordwesten Teherans, wie ein AFP-Journalist berichtete. Aus der Anlage stiegen Flammen und Rauch auf.
Iran-News: Israel zerstört mehr als ein Dutzend Flieger in Teheran
Update, 19:10 Uhr: Bei ihren Angriffen auf den Teheraner Flughafen Mehrabad hat die israelische Armee nach eigenen Angaben Flugzeuge einer Eliteeinheit der iranischen Revolutionsgarden zerstört. In der Nacht zum Samstag habe die israelische Luftwaffe „eine massive Angriffswelle in Teheran und auf militärische Infrastruktur auf dem Flughafen Mehrabad ausgeführt“, teilte die israelische Armee am Nachmittag mit.
Der Flughafen sei „ein Drehkreuz, um die terroristischen Auftragnehmer des Regimes im Nahen Osten zu bewaffnen und zu finanzieren“, erklärte die israelische Armee mit Blick auf vom Iran finanzierte und unterstützte Gruppen im Nahen Osten wie die Hisbollah-Miliz im Libanon. Bei den Angriffen seien „16 Flugzeuge der Kuds-Brigaden der Revolutionsgarden zielgenau zerstört“ worden. Die Al-Kuds-Brigaden sind für die Auslandseinsätze der Revolutionsgarden zuständig.
Update, 17:19 Uhr: Die iranischen Revolutionsgarden haben am Samstag nach eigenen Angaben einen Öltanker im Persischen Golf angegriffen. Das Schiff mit dem Namen „Louise P“, das unter der Flagge der Marshall-Inseln fahre und „mit dem terroristischen Amerika in Verbindung“ stehe, sei mit einer Drohne angegriffen worden, teilten die Revolutionsgarden im Internet mit.
Kurz zuvor hatten die Revolutionsgarden laut der Nachrichtenagentur Tasnim mitgeteilt, sie hätten am Samstag einen Öltanker in der strategisch und wirtschaftlich wichtigen Straße von Hormus angegriffen. Das Schiff „Prima“ sei am Morgen von einer Drohne getroffen worden.
Iran-News: Großbritannien bereitet Flugzeugträger vor
Update, 15:50 Uhr: Das Vereinigte Königreich bereitet einen Flugzeugträger für einen möglichen Einsatz im Nahen Osten vor und verkürzt daher die Vorbereitungszeit. Dies berichten britische Medien übereinstimmend. Die Vorbereitungszeit des Trägers HMS Prince of Wales wurde laut Sky News von 10 Tagen auf 5 Tage halbiert. Ein Sprecher des Verteidigungsministeriums sagte gegenüber The Independent: „Seit Januar verstärken wir unsere britische Militärpräsenz im Nahen Osten und haben bereits Kapazitäten zum Schutz der britischen Bevölkerung und unserer Verbündeten in der Region stationiert, darunter Typhoon-Jets, F-35-Jets, Luftverteidigungssysteme und zusätzliche 400 Personen nach Zypern.“
Trump droht mit Ausweitung des Iran-Kriegs
Update, 13:43 Uhr: US-Präsident Donald Trump hat dem Iran mit der Ausweitung der Angriffe gedroht. Der Iran werde heute sehr hart getroffen und bislang nicht ins Visier genommene Gegenden würden für „komplette Zerstörung und sicheren Tod“ ernsthaft geprüft, schrieb Trump auf seiner Plattform Truth Social. Der Iran werde „in die Hölle geprügelt“, schrieb Trump.
„Aufgrund des schlechten Verhaltens des Irans sind Gegenden und Gruppen von Menschen, die bislang noch nicht Ziel waren, unter ernsthafter Prüfung für vollständige Zerstörung und sicheren Tod“, schrieb Trump. Der Post auf seiner Plattform folgte auf Aussagen des iranischen Präsidenten Massud Peseschkian, der am Morgen Bedingungen für ein Ende der eigenen Luftangriffe auf Nachbarländer stellte.
Iran-Führung nennt Kapitulation „absurd“
Erstmeldung vom 7. März: Der Iran-Krieg ist mittlerweile eine Woche alt. Ein Ende der Feindseligkeiten ist nicht in Sicht. US-Präsident Donald Trump hält inzwischen eine längere Dauer des Einsatzes für möglich. Und auch das Mullah-Regime in Teheran wird weiterkämpfen. „Die Spekulationen über eine mögliche Kapitulation des Landes sind absurd und die Feinde können solche Träume mit ins Grab nehmen“, sagte Irans Präsident Massud Peseschkian in einer vom Staatsfernsehen ausgestrahlten Videobotschaft. Trump hatte zuvor erklärt, er wolle kein Abkommen mehr abschließen. Stattdessen müsse es auf eine „bedingungslose Kapitulation“ hinauslaufen. (red)