Pistorius wirft Putin „Terror“ gegen Ukraine vor. SBU fasst drei russische Agenten. Die aktuelle Lage im Ticker zum Ukraine-Krieg.
Das Wichtigste in
diesem News-Ticker
- Selenskyj lädt Putin nach Kiew ein”,”position”:”1″,”storyElementPosition”:”8″,”storyElementCount”:”70″}}”>Selenskyj lädt Putin nach Kiew ein – Zuvor wurde Selenskyj nach Moskau eingeladen.
- Ukraine-Feuerpause”,”position”:”2″,”storyElementPosition”:”8″,”storyElementCount”:”70″}}”>Zweifel an Ukraine-Feuerpause – In der letzten Nacht kommt es zu mehr als 100 Drohnenangriffen im Ukraine-Krieg.
- Trump bittet Putin um Feuerpause im Ukraine-Krieg“,”position”:”3″,”storyElementPosition”:”8″,”storyElementCount”:”70″}}”>Trump bittet Putin um Feuerpause im Ukraine-Krieg – Wolodymyr Selenskyj zeigt sich skeptisch.
- Russland nach Trump-Vorschlag“,”position”:”4″,”storyElementPosition”:”8″,”storyElementCount”:”70″}}”>Unverständnis in Russland nach Trump-Vorschlag – Eine Feuerpause könnte das Momentum von Putins Armee schwächen.
Update, 9:38 Uhr: In der Nacht zum 31. Januar hat Russland im Ukraine-Krieg laut Angaben der ukrainische Luftwaffe mit 85 Drohnen angegriffen. Wie es weiter heißt, gelang es den ukrainischen Streitkräften, 65 davon zu zerstören oder stören. Der Angriff dauerte auch am Morgen noch an, da sich noch immer mehrere russische Drohnen im ukrainischen Luftraum befanden.
Derweil wurde bekannt, dass die EU ein neues Sanktionspaket vorbereitet, um den Druck auf Russlands Wirtschaft zu erhöhen. Laut Bloomberg sind neue Beschränkungen für russische Banken, Ölkonzerne und Finanzinstitute in Drittländern vorgesehen.
Transparenzhinweis
Die hier verarbeiteten Informationen stammen von Nachrichtenagenturen und internationalen Quellen, aber auch von Kriegsparteien im Ukraine-Krieg. Die Angaben lassen sich nicht unabhängig überprüfen.
Ukraine-Krieg aktuell: Russlands Verluste steigen weiter
Update, 8:42 Uhr: Russlands Verluste im Ukraine-Krieg steigen weiter. Wie aus den Angaben des ukrainischen Generalstabs auf Facebook hervorgeht, hat die Armee von Wladimir Putin im Verlauf des vergangenen Tages 880 Soldaten verloren. Die Kämpfer wurden entweder getötet oder verwundet. Die gesamten Verluste Russlands haben sich damit seit Beginn der Kämpfe am 24. Februar 2022 auf etwa 1.239.590 erhöht. Putins Truppen haben zudem 11.619 Panzer, 23.977 gepanzerte Kampffahrzeuge sowie 36.768 Artilleriesysteme verloren.
Update, 7:30 Uhr: Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) hat dem russischen Präsidenten Wladimir Putin „Terror“ gegen die ukrainische Zivilbevölkerung vorgeworfen. Während der Friedensgespräche in Abu Dhabi habe Putin die Ukraine in einer Art und Weise bombardieren lassen wie zuvor kaum im Ukraine-Krieg. „Das hat nichts mehr mit einer militärischen Auseinandersetzung zu tun. Das ist Terror, der sich ausschließlich gegen die Zivilbevölkerung richtet, in einem Winter mit Temperaturen von minus 20 Grad“, sagte Pistorius dem Redaktionsnetzwerk Deutschland.
Aktuelle Lage im Ukraine-Krieg: FSB-Terrorzelle aufgedeckt – Geheimdienst verhindert Anschläge in Odessa
Update, 31. Januar, 6:10 Uhr: Der ukrainische Inlandsgeheimdienst SBU hat drei mutmaßliche russische Agenten in Odessa festgenommen. Die Männer sollen im Auftrag des russischen Geheimdienstes FSB Terroranschläge gegen ukrainische Spezialeinheiten und deren Familien geplant haben. Die Verdächtigen wollten laut SBU mit ferngezündeten Sprengsätzen Autos und Wohnungen von Militärangehörigen angreifen, um Panik in der Zivilbevölkerung zu verbreiten. Bei der Festnahme stellten die Ermittler Sprengstoff und Mobiltelefone sicher. Den Männern droht wegen Hochverrats unter Kriegsrecht eine lebenslange Haftstrafe.
Update, 22:29 Uhr: Innerhalb eines Tages hat Russland laut ukrainischen Berichten sieben Attacken auf die Eisenbahninfrastruktur durchgeführt. Vize-Ministerpräsidentin Julia Swyrydenko äußert auf X: „Russland greift absichtlich die Logistikrouten der Ukraine an“. Diese Angriffe seien gezielter Terrorismus, der sowohl Menschen als auch den zivilen Transport ins Visier nehme.
Update, 20:24 Uhr: Die EU erwägt in ihrem 20. Sanktionspaket gegen Russland, die Preisobergrenze für russisches Öl durch ein komplettes Verbot maritimer Dienstleistungen zu ersetzen. Das berichtete der Kyiv Independent unter Berufung auf eine informierte Person. Die Maßnahme würde europäischen Unternehmen untersagen, Schlüsseldienstleistungen für den Transport russischen Öls anzubieten – einschließlich Versicherung, Schifffahrt und Finanzierung, unabhängig vom Preis. Öl- und Gaserlöse machen etwa ein Drittel von Russlands Bundeshaushalt aus und sind eine wichtige Finanzierungsquelle für Moskaus Ukraine-Krieg. EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas kündigte an, das 20. Sanktionspaket am 24. Februar verabschieden zu wollen – dem vierten Jahrestag von Russlands Invasion.
Selenskyj: Keine russischen Angriffe auf ukrainische Energieinfrastruktur seit Donnerstagabend
Update, 19:13 Uhr: Laut dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj haben Russland und die Ukraine im Rahmen einer von den USA initiierten Vereinbarung ihre Angriffe auf Energieinfrastrukturen gestoppt. „In all unseren Regionen gab es von Donnerstagabend bis Freitag tatsächlich keine Angriffe auf Energieanlagen“, erklärte Selenskyj in seiner nächtlichen Videoansprache. Im Gegenzug habe auch die Ukraine darauf verzichtet, russische Energieanlagen anzugreifen. Russland richte seinen Fokus nun auf logistische Ziele, darunter Eisenbahnknotenpunkte, so der ukrainische Präsident.
Update, 18:38 Uhr: Die Ukraine hat am Freitag die Evakuierung von Familien mit Kindern aus sieben Ortschaften in der nordöstlichen ukrainischen Region Charkiw angeordnet. Es sei entschieden worden, „Familien mit Kindern zwangsweise aus sieben Dörfern der Gemeinde Stary Saltiw zu evakuieren“, teilte der Leiter der Militärverwaltung der Region, Oleh Synegubow, am Freitag in Onlinediensten mit. In den Siedlungen hielten sich derzeit noch 25 Kinder auf, fügte er hinzu.
Stromgeneratoren für Kiew aus Polen eingetroffen
Update, 18:05 Uhr: Russlands Präsident Wladimir Putin hat in der Ukraine ein schlechtes Image. Laut einer aktuellen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Gallup bewerten 99 Prozent der Befragten den Kreml-Machthaber negativ. US-Präsident Donald Trump stößt bei 72 Prozent auf Ablehnung, Chinas Staatschef Xi Jinping sogar bei 80 Prozent. Die Umfrage wurde laut Gallup vom 11. bis 14. November 2025 telefonisch unter 1.000 ukrainischen Bürgerinnen und Bürgern durchgeführt und war Teil einer weltweiten Studie, die in 58 Ländern erhoben wurde. Putin kommt laut den Gallup-Zahlen auf eher schlechte Zustimmungswerte. Rund zwei Drittel der Befragten lehnen Russlands Präsidenten ab.
Update, 16:55 Uhr: In Kiew ist eine erste Lieferung von Stromgeneratoren aus Polen eingetroffen. Sie sollen dabei helfen, die Energieversorgung sicherzustellen. Die Infrastruktur der Hauptstadt ist seit Wochen Angriffen Russlands ausgesetzt. Heizung und Stromversorgung fallen in vielen Vierteln immer wieder aus. „Diese Notstromquellen werden es der Stadt ermöglichen, die Widerstandsfähigkeit kritischer Einrichtungen, sozialer Institutionen und Wohngebäude zu stärken“, sagte Kiews Bürgermeister Vitali Klitschko laut Ukrainska Pravda.
Russland entschuldigt sich nach Angriff auf Odesa und Passagierzug bei Ukraine
Update, 16:16 Uhr: Russische Unterhändler haben sich bei der ukrainischen Delegation für Angriffe auf Odesa und einen Passagierzug entschuldigt. Das berichtet die New York Times. Die Attacken ereigneten sich trotz einer informellen Angriffspause, die bei Gesprächen am vergangenen Wochenende in Abu Dhabi vereinbart worden war. Wie die New York Times unter Berufung auf einen Berater des ukrainischen Präsidialamts berichtet, erklärten russische Verhandlungsführer nach den Angriffen, nicht alle Zweige des russischen Militärs seien über die Pause informiert gewesen. Am 27. Januar hatte Russland einen Passagierzug auf der Route Barwinkowe-Lwiw-Tschop in der Region Charkiw mit Drohnen beschossen – sechs Menschen starben.
Update, 15:08 Uhr: Bei der ukrainischen Polizei sind am Freitag innerhalb von knapp drei Stunden mehr als 2000 Meldungen über Bombendrohungen eingegangen. Betroffen waren am Vormittag zwischen 9:30 und 12:10 Uhr (Ortszeit, 10:30 und 13:10 Uhr MSZ) Verwaltungsgebäude, Unternehmen, Banken und Bildungseinrichtungen in fast allen Regionen des Landes, wie die Polizei mitteilte. Ermittlerinnen und Ermittler hätten etwa ein Drittel der Meldungen überprüft, an den betroffenen Orten aber keine Sprengsätze gefunden.
Ukraine-Krieg aktuell: Russland verlangert „Angriffe auf die Logistik“
Update, 14:41 Uhr: Russland scheint sich an die kurzweilige Feuerpause im Ukraine-Krieg zu halten, zumindest was die Energieanlagen angeht. Doch Putins Armee verlagere derzeit „hin zu Angriffen auf die Logistik“, schrieb Wolodymyr Selenskyj auf X. Weiter fügte er hinzu, dass Russland ebenso ukrainische Wohngebiete attackiere.
Ukraine-Krieg aktuell: Stromausfälle in den Oblasten Saporischschja und Donezk
Update, 13.00 Uhr: Aufgrund schwerer Gefechte im Ukraine-Krieg kommt es gegenwärtig zu Stromausfällen in den Gebieten Donezk und Saporischschja. Das teilte der staatliche Stromübertragungsnetzbetreiber des Landes mit. Wie es weiter heißt, werden Reparaturarbeiten überall dort durchgeführt, wo es die aktuelle Sicherheitslage zulässt. Das Energieministerium meldete, dass aufgrund des schlechten Wetters mehr als 270 Siedlungen in den Gebieten Odessa, Winnyzja, Kiew, Tschernihiw und Sumy weiterhin ohne Strom sind.
Ukraine-Krieg aktuell: Kreml nennt Details zu Trumps Feuerpause-Vorschlag
Update, 12:28 Uhr: Dmitri Peskow, der Pressesprecher des russischen Präsidenten Putin, hat eine Bitte von US-Präsident Donald Trump an Wladimir Putin offiziell bestätigt. „Präsident Trump hat Präsident Putin persönlich gebeten, eine Woche lang, bis zum 1. Februar, von einem Angriff auf Kiew abzusehen, um günstige Bedingungen für Verhandlungen zu schaffen“, erläuterte Peskow die Details der Anfrage. Parallel dazu hatte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj klargestellt, dass zwischen der Ukraine und Russland keine direkten Vereinbarungen über die Einstellung russischer Attacken auf ukrainische Energieinfrastruktur existieren, obwohl entsprechende Diskussionen weiterhin geführt werden.
Selenskyj lädt Putin nach Kiew ein
Update, 11:53 Uhr: Wolodymyr Selenskyj hat für eine mögliche begrenzten Waffenruhe mit Russland die Einstellung ukrainischer Attacken auf russische Objekte in Aussicht gestellt. „Wenn Russland nicht auf unsere Energieanlagen feuert, dann werden wir ihre nicht angreifen“, sicherte der Staatschef in einem Gespräch mit Journalisten zu. Zusicherungen aus Moskau lagen jedoch nicht vor.
Selenskyj ging auch auf russische Äußerungen zu direkten Gesprächen mit Putin in Moskau ein. „Fraglos ist das unmöglich, dass ich mich mit Putin in Moskau treffe“, sagte er. Das wäre gleich einem Treffen der Staatsoberhäupter der verfeindeten Staaten in der ukrainischen Hauptstadt Kiew. „Ich lade ihn ein, wenn er sich dazu natürlich entschließt“, sagte der Ukrainer. Die Fortsetzung der von Verhandlungen zum Ukraine-Krieg in Abu Dhabi werde für Sonntag erwartet. „Doch können sich Datum und Ort noch ändern“, so Selenskyj.
Ukraine-Krieg aktuell: Bundesrat will Kiew weiterhin tatkräftig unterstützen
Update, 11:08 Uhr: In seiner ersten Sitzung in diesem Jahr hat sich der Bundesrat in einer Entschließung zur weiteren Ukraine-Unterstützung bekannt. Die Unterstützung der Ukraine sei eine gemeinsame Aufgabe von Bund, Ländern und Kommunen und erfordere ein abgestimmtes Zusammenwirken aller staatlichen Ebenen, heißt es in der Entschließung zum vierten Jahrestag des Kriegsbeginns, welche die Länderkammer am Freitag in Berlin annahm. Die Unterstützung Kiews im Ukraine-Krieg müsse „fortsetzt und – wo notwendig – verstärkt“ werden.
Der Bundesrat forderte Russland in der Entschließung auf, „sämtliche Angriffe unverzüglich einzustellen und sich aus der gesamten Ukraine zurückzuziehen“. Insbesondere die andauernden Angriffe auf die ukrainische Zivilbevölkerung und zivile Ziele sowie die begangenen Kriegsverbrechen, Menschenrechtsverletzungen und weiteren schweren Verstöße gegen das humanitäre Völkerrecht werden darin „auf das Schärfste“ verurteilt.
Zweifel an Ukraine-Feuerpause
Update, 9:41 Uhr: Russland hat die Ukraine nach Angaben Kiews trotz der von Donald Trump verkündeten Zusage Putins für eine Feuerpause in der Nacht zum Freitag erneut mit mehr als hundert Drohnen angegriffen. Die russischen Streitkräfte feuerten eine Rakete des Typs Iskander-M ab und setzten 111 Angriffsdrohnen ein, wie die ukrainische Luftwaffe am Freitag mitteilte. 80 Drohnen seien abgefangen worden.
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj deutete an, dass die Feuerpause lediglich für Angriffe auf die ukrainische Energieinfrastruktur gelten könnte. Er zähle darauf, dass Washington die Vereinbarung durchsetze. Der Kreml bestätigte die Feuerpause zunächst nicht.
Ukraine-Krieg aktuell: Zahlreiche Gefechte bei Pokrowsk und Huljajpole
Update vom 30. Januar, 8:56 Uhr: Während auf eine Feuerpause bei den Angriffen auf Energieanlagen gehofft wird, gehen die Bodengefechte im Ukraine-Krieg weiter. Insbesondere an den Fronten von Pokrowsk und Huljajpole sei es zu „fast 120 russischen Angriffen“ gekommen, wie der ukrainische Generalstab auf Facebook berichtet. Viele der Attacken seien zurückgeschlagen worden, doch die Angaben lassen sich unabhängig nicht überprüfen.
Trump bittet Putin um Feuerpause im Ukraine-Krieg
Erstmeldung vom 30. Januar: Kiew/Moskau – Wird die von US-Präsident Donald Trump verkündete zeitlich begrenzte Kampfpause im Ukraine-Krieg Realität? Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj reagierte vorsichtig auf diese Ankündigung. Zuerst bedankte er sich bei den USA für deren Anstrengungen, einen Stopp russischer Attacken auf die Energieinfrastruktur zu bewirken. „Die Lage jetzt in der Nacht und in den kommenden Tagen, die tatsächliche Situation in unseren Energieanlagen und Städten“ würde beweisen, ob eine derartige Kampfpause wirklich eintreten wird, erklärte das ukrainische Staatsoberhaupt am Donnerstagabend.
Der US-Präsident hatte mitgeteilt, dass er Russlands Staatschef Wladimir Putin in einem Telefongespräch aufgrund der extremen Kälte in der Ukraine darum ersucht habe, sieben Tage lang keine Angriffe auf Städte und Energieeinrichtungen des Nachbarlandes zu führen. Der Kreml-Chef habe diesem Ersuchen zugestimmt, so Trump. Wann diese Zurückhaltung beginnen sollte, ließ er offen – eine offizielle Bestätigung aus dem Kreml blieb aus.
Unverständnis in Russland nach Trump-Vorschlag
Jedoch kursierten schon vor Trumps Verlautbarung Vermutungen über eine zeitlich beschränkte Kampfpause – sowohl in der Ukraine als auch in Russland. Laut dem russischen Militärblogger Romanov Light habe das Moskauer Verteidigungsministerium bereits am Donnerstagmorgen einen Stopp für Beschuss ukrainischer Städte und Energieeinrichtungen verhängt. Ebenso berichtete der dem russischen Verteidigungsministerium nahestehende Blog Rybar über Gerüchte bezüglich einer kommenden partiellen Kampfpause.
Beide Plattformen übten heftige Kritik an einer eventuellen Kampfpause. Angriffe auf zivile Infrastruktur werden dort als rechtmäßiges Druckinstrument im Ukraine-Krieg betrachtet.
Ukraine-Krieg aktuell: Humanitäre Situation in Kiew weiterhin dramatisch
Russland hat das Nachbarland während dieses verhältnismäßig harten Winters im Ukraine-Krieg mit massiven Luftschlägen überzogen. Die bereits erheblich beschädigte Energie- und Heizungsinfrastruktur wurde weiterhin gezielt angegriffen. Zwei massive Attacken trafen die Hauptstadt bereits in den ersten beiden Januarwochen. Nach wiederholten Angriffen auf Heizkraftwerke am vorigen Samstag blieben rund 6000 Wohnkomplexe und somit über die Hälfte der Millionenmetropole bei teilweise zweistelligen Minustemperaturen ohne Fernwärme. Mittlerweile sind es „nur noch“ ungefähr 450 Wohnkomplexe.
Nach zwei Tagen mit Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt wird am Wochenende erneut strenger Frost mit teilweise unter minus 20 Grad in der Nacht prognostiziert. Bürgermeister Vitali Klitschko forderte die Bewohner bereits auf, falls möglich, die Hauptstadt wenigstens vorübergehend zu verlassen.
Ukraine-Krieg aktuell: Bricht Putin bereits die angebliche Feuerpause?
Tatsächlich blieb es in der Nacht zu Freitag keineswegs ruhig: Iwan Fedorow, Gouverneur der im Ukraine-Krieg schwer umkämpften Region Saporischschja, berichtete von einem Drohnenangriff auf die Regionalhauptstadt. Ein Industriebetrieb sei getroffen worden, meldete er über Telegram. Dort sei ein Brand entstanden, Verletzte habe es nach ersten Meldungen nicht gegeben. Genauere Details zur Art der betroffenen Einrichtung nannte er nicht.
Russland verliert weitere Soldaten im Ukraine-Krieg
Russlands Verluste im Ukraine-Krieg steigen unterdessen weiter an. Die ukrainische Militärführung meldete über Facebook, dass Putins Truppen in den letzten 24 Stunden rund 1310 Soldaten verloren hätten. Seit Kriegsbeginn am 24. Februar 2022 summieren sich die Gesamtverluste auf etwa 1.238.710 Soldaten. (red mit Agenturen)