Aktuelle News zum Ukraine-Krieg im Ticker: Kiews Truppen melden einen Strategie-Wechsel Russlands. Moskau und Kiew vereinbaren erneut einen Gefangenenaustausch.
Das Wichtigste in
diesem News-Ticker
- Gefangenenaustausch im Ukraine-Krieg vereinbart”,”position”:”1″,”storyElementPosition”:”8″,”storyElementCount”:”54″}}”>Erstmals seit fünf Monaten: Gefangenenaustausch im Ukraine-Krieg vereinbart – Es gehe dabei um 314 Personen, sagte der US-Sondergesandte Steven Witkoff.
- Aktuelle Lage im Ukraine-Krieg“,”position”:”2″,”storyElementPosition”:”8″,”storyElementCount”:”54″}}”>Aktuelle Lage im Ukraine-Krieg – „Winter naht“ – Russlands droht nach Ende von Atomvertrag.
- Verluste im Ukraine-Krieg: Selenskyj nennt Details”,”position”:”3″,”storyElementPosition”:”8″,”storyElementCount”:”54″}}”>Verluste im Ukraine-Krieg: Selenskyj nennt Details – Lage im Ukraine-Krieg: Bislang 55.000 Soldaten gestorben – viele weitere vermisst.
- Russlands Verluste im Ukraine-Krieg steigen”,”position”:”4″,”storyElementPosition”:”8″,”storyElementCount”:”54″}}”>Russlands Verluste im Ukraine-Krieg steigen – Putin verliert 770 Soldaten an einem Tag.
Update, 16:12 Uhr: Nach den Gesprächen über ein Ende des Ukraine-Kriegs in Abu Dhabi drängt der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj auf „schnellere Ergebnisse“. Bis auf die Einigung auf einen neuen Gefangenenaustausch wurden nach dem jüngsten Treffen der Delegationen aus der Ukraine, Russland und den USA zunächst keine Details bekannt. Nach Angaben des ukrainischen Präsidenten habe man sich darauf geeinigt, dass es „bald ein weiteres Treffen geben wird“, wie Ukrainska Pravda berichtet.
Transparenzhinweis
Die hier verarbeiteten Informationen stammen von Nachrichtenagenturen und internationalen Quellen, aber auch von Kriegsparteien im Ukraine-Krieg. Die Angaben lassen sich nicht unabhängig überprüfen.
Update, 15 Uhr: Die USA und Russland haben die Wiederaufnahme ihres seit 2021 unterbrochenen Dialogs hochrangiger Militärs vereinbart. Das teilte das Kommando der US-Streitkräfte in Europa nach Ukraine-Verhandlungen in Abu Dhabi mit.
Die Gespräche waren im Herbst 2021 wegen massiver Spannungen zwischen Washington und Moskau auf Eis gelegt worden. Die USA sehen die Wiederaufnahme der Gespräche zwischen den Streitkräften als „wichtigen Faktor für globale Stabilität und Frieden“ und versprechen sich „die Möglichkeit für mehr Transparenz und Deeskalation“. Aus Russland gab es zunächst keine offiziellen Angaben zu der Vereinbarung über die Wiederaufnahme des Militärdialogs.
Aktuelle Lage im Ukraine-Krieg: Kiew berichtet über neue Russland-Strategie
Update, 13:49 Uhr: Die aktuelle Lage an der Front im Ukraine-Krieg in den Sektoren Huliaipole und Oleksandriwka bleibt nacht Angaben des ukrainischen Militärs nach wie vor schwierig. Die russischen Streitkräfte sollen die Zahl der Luftangriffe erhöht haben, berichtete Vladyslav Voloshyn, Sprecher der Verteidigungskräfte des Südens, gegenüber Ukrinform. „Zum Beispiel verzeichnen wir jetzt 10 bis 12 pro Tag, und allein gestern gab es 15 Luftangriffe.“ Die ukrainischen Truppen würden ihre Positionen nach wie vor halten.
Russland setze zudem auf eine neue Strategie beim Einsatz von Gleitbomben: „Früher führte der Feind massive Bombardierungen mit Gleitbomben (KABs) durch, aber jetzt greift er eine bestimmte Siedlung mit drei bis vier KABs an … er geht selektiver vor“, fügte Voloshyn hinzu.
Erstmals seit fünf Monaten: Gefangenenaustausch im Ukraine-Krieg vereinbart
Update, 12:56 Uhr: Delegationen der Ukraine, Russlands und der USA haben einen weiteren Gefangenenaustausch vereinbart. Es gehe dabei um 314 Personen, sagte der US-Sondergesandte Steven Witkoff laut Bericht der Nachrichtenagentur Reuters. „Dieses Ergebnis wurde durch detaillierte und produktive Friedensgespräche erzielt.“
Der letzte Austausch von Gefangenen im Ukraine-Krieg fand im Oktober 2025 statt, wie Kyiv Independent schreibt. Die Vereinbarung markiert somit den ersten Gefangenenaustausch zwischen der Ukraine und Russland seit fast fünf Monaten. Moskau soll den Prozess nach Aussage des ukrainischen Präsident Wolodymyr Selenskyj während dieser Zeit ausgesetzt haben.
Ukraine-Krieg aktuell: Kiews Truppen setzen Flamingo-Raketen bei Angriff in Russland ein
Update, 12:02 Uhr: Im Januar griffen ukrainische Truppen mehrfach das Testgelände Kapustin Jar in der russischen Oblast Astrachan an, dabei kamen auch Flamingo-Raketen zum Einsatz. Auf diesem Gelände haben die Russen ihr Mittelstreckenraketensystem Oreschnik stationiert. Der ukrainische Generalstab erklärte: „Im Januar 2026 führten die ukrainischen Streitkräfte eine Reihe erfolgreicher Angriffe auf hangarartige Gebäude durch, in denen auf dem Testgelände Kapustin Jar in der russischen Oblast Astrachan Vorbereitungen für den Start von Interkontinentalraketen mittlerer Reichweite getroffen wurden.“
Aktuelle Entwicklung im Ukraine-Krieg: Russland weist deutschen Diplomaten aus
Update, 11:20 Uhr: Russland weist einen deutschen Diplomaten aus. Es handele sich um eine Reaktion auf einen ähnlichen Schritt Deutschlands im Januar, erklärte das russische Außenministerium am Donnerstag in Moskau. Am 22. Januar hatte die Bundesregierung einen russischen Diplomaten wegen Spionage ausgewiesen.
Update, 11:07 Uhr: Nach Angaben von TASS soll eine westliche Quelle erklärt haben, dass Russland die Donbass-Frage als Bestandteil eines umfassenden Abkommens zwischen sämtlichen beteiligten Nationen ansieht. „Für die russische Seite ist dieser Aspekt der Anerkennung des Donbass durch alle Länder von großer Bedeutung“, so die Quelle.
Aktuell findet in Abu Dhabi die zweite Gesprächsrunde zur Beendigung des Ukraine-Konflikts statt, den Putin vor vier Jahren initiiert hatte. Die erste Verhandlungsrunde hatte am 23./24. Januar nach monatelangem Schweigen zwischen Moskau und Kiew stattgefunden. Obwohl keine konkreten Resultate erzielt wurden, hoben alle Beteiligten – einschließlich der Konfliktparteien und der USA in ihrer Vermittlerrolle – bedeutende Fortschritte hervor.
Verhandlungen über Ende des Ukraine-Kriegs: „Gibt positive Entwicklungen“
Update, 10:43 Uhr: In Abu Dhabi wird gegenwärtig um ein Ende des Ukraine-Kriegs gerungen. Laut dem russischen Verhandlungsführer Kirill Dmitriew gibt es bei den Gesprächen Fortschritte. „Kriegstreiber“ aus Europa und Großbritannien versuchten zwar ständig, sich in diesen Prozess einzumischen, sagt er laut Reuters vor der Fortsetzung der Gespräche. Je mehr solche Versuche unternommen würden, desto mehr würde sich jedoch zeigen, dass Fortschritte erzielt würden. „Es gibt positive Entwicklungen.“ Der Gesandte von Wladimir Putin betonte, es werde aktiv an der Wiederherstellung der Beziehungen zu den Vereinigten Staaten gearbeitet.
Update, 10:03 Uhr: Gegenüber France 2 hat Präsident Selenskyj nicht nur über die aktuellen Verluste seines Landes im Ukraine-Krieg gesprochen. „Putin hat nur Angst vor Trump“, machte der Politiker deutlich und verdeutliche die Notwendigkeit einer zeitnahen Lösung des Konflikts. „Wenn wir diesen Krieg verlieren, verlieren wir die Unabhängigkeit unseres Landes“, sagte Selenskyj und nannte den möglichen Verlust der ukrainischen Unabhängigkeit „absolut schrecklich“.
Selenskyj sprach in dem Interview auch über seine persönliche Situation im Ukraine-Krieg. „Wenn wir von Angst sprechen, wissen Sie, Russland hat bereits mehrmals versucht, mich zu eliminieren. In gewisser Weise verspüre ich nicht mehr die Angst, die ich zu Beginn des Krieges hatte. Ich bin daran gewöhnt – sie ist Teil meines Lebens.“
Aktuelle Lage im Ukraine-Krieg: Verhandlungen über Kriegsende gehen weiter
Update, 9:34 Uhr: „Der zweite Verhandlungstag in Abu Dhabi hat begonnen.“ Das teilte der Sekretär des Nationalen Sicherheits- und Verteidigungsrates der Ukraine, Rustem Umierov, mit. Das ukrainische Verhandlungsteam trifft sich in der Hauptstadt der Vereinigten Arabischen Emirate zu trilateralen Gesprächen mit Russland und den Vereinigten Staaten. Hintergrund des Treffens ist das Ringen um ein Ende des Ukraine-Kriegs. US-Außenminister Marco Rubio äußerte sich am 4. Februar in Abu Dhabi zum Fortschritt der Gespräche und sprach von guten wie schlechten Nachrichten.
Erstmeldung: Kiew/Moskau – Die aktuelle Lage im Ukraine-Krieg bleibt weiter angespannt. Bei russischen Drohnenangriffen in der Nacht auf die ukrainische Hauptstadt Kiew sind nach Behördenangaben zwei Menschen verletzt worden. Bereits seit Wochen nehmen die Truppen von Wladimir Putin die Stadt ins Visier. Inmitten der winterlichen Temperaturen kam es zuletzt auch immer wieder zu Versorgungsausfällen – auch andere Teile der Ukraine sind davon betroffen.
Laut Kyiv Post kam es unter anderem in der Nähe von Pokrowsk zu schweren Gefechten im Ukraine-Krieg. Den Informationen nach konnten die Besatzungen von Leopard-Panzern einen russischen Durchbruch verhindern. Aufnahmen aus dem Inneren der Fahrzeuge zeigen, wie systematisch Gebäude zerstört werden, in denen russische Soldaten Schutz gesucht hatten. „Die Überreste der feindlichen Infanterie, die nach dem Angriff durchgebrochen waren, wurden ausgeschaltet“, teilten die ukrainischen Soldaten mit. Ein Ende des Ukraine-Kriegs scheint nicht in Sicht, auch wenn Donald Trump sich optimistisch gibt.
Aktuelle Lage im Ukraine-Krieg
Derweil ist der Atomvertrag New Start ausgerlaufen. Bislang wahrten die USA und Russland das Gleichgewicht des Schreckens mit Atomwaffen. Nun ist das letzte Abkommen ausgelaufen. Dmitri Medwedew, stellvertretender Vorsitzender des Sicherheitsrates und ehemaliger Präsident Russlands, nutzte die Gelegenheit, um erneut Drohungen in Richtung des Westens auszusprechen. Auf X schrieb der Vertraute von Wladimir Putin: „Das war’s. Zum ersten Mal seit 1972 gibt es zwischen Russland (der ehemaligen UdSSR) und den USA keinen Vertrag mehr, der die strategischen Nuklearstreitkräfte begrenzt. […] – alles Vergangenheit.“
Der Politiker unterfütterte seinen X-Beitrag mit einem Screenshot aus der Fernsehserie „Game of Thrones“. Das Bild zeigt den Nachtkönig, den Anführer der Armee der Untoten, mit dem Hinweis „Der Winter naht“. Laut Ukrainska Pravda ist dies eine offensichtliche Anspielung auf einen sogenannten „nuklearen Winter“.
Moskau beklagt in offiziellen Äußerungen das Vertragsende, in Washington wird es eher mit Achselzucken begleitet. „Da entsteht ein schwerwiegendes Defizit, das kaum den Interessen der Völker unserer beiden Länder und eigentlich der gesamten Welt entspricht“, sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow. Moskau erneuerte in dieser Woche seinen Vorschlag, die Grenzen von New Start für ein weiteres Jahr einzuhalten. Die USA äußerten sich nicht. „Keine Antwort ist auch eine Antwort“, konstatierte der russische Vizeaußenminister Sergej Rjabkow.
Verluste im Ukraine-Krieg: Selenskyj nennt Details
Die ukrainische Luftwaffe teilte derweil zur aktuellen Lage im Ukraine-Krieg mit, dass russische Streitkräfte in der Nacht zum 5. Februar mit zwei Iskander-M-Raketen und 183 Drohnen verschiedener Typen angegriffen haben. „Bis 08:00 Uhr hatten die ukrainischen Luftverteidigungskräfte 156 Drohnen zerstört oder gestört“, hieß es in einer offenziellen Erklärung. Der Angriff wurde demnach weiter andauern, da sich noch immer mehrere russische Drohnen im ukrainischen Luftraum befinden.
Präsident Wolodymyr Selenskyj hat sich derweil zu den eigenen Verlusten im Ukraine-Krieg geäußert. Seit Beginn der Kämpfe im Frühjahr 2022 wurde der Tod von etwa 55.000 ukrainischen Soldaten bestätigt. Viele weitere Kämpfer gelten gegenwärtig noch immer als vermisst. Dies erklärte Selenskyj gegenüber France 2. In einem Interview mit NBC im vergangenen Februar sagte Selenskyj, dass seit Beginn des umfassenden Krieges über 46.000 ukrainische Soldaten getötet worden seien.
Russlands Verluste im Ukraine-Krieg steigen
Währenddessen steigen auch Russlands Verluste im Ukraine-Krieg weiter. Der Generalstab der ukrainischen Streitkräfte gab auf Facebook bekannt, dass Putins Armee im Verlauf des vergangenen Tages 770 Soldaten verloren hat. Die Kämpfer wurden entweder getötet oder verwundet. Seit Beginn der jüngsten Kämpfe im Ukraine-Krieg am 24. Februar 2022 hat Russland demnach etwa 1.243.840 Soldaten verloren. Zudem zählen zu Russlands Verlusten auch 11.642 Panzer, 23.996 gepanzerte Kampffahrzeuge sowie 36.975 Artilleriesysteme. (fbu mit Agenturen)